Was f├╝r eine provokative Frage ­čÖé Heute fand die Weihnachtsfeier meines Arbeitgebers statt. Normalerweise geh├Âren derartige Zusammenk├╝nfte eher zu der Sorte von Pflichtterminen, die man wahr nehmen muss, auch wenn kein wirklicher Bedarf seitens der Mitarbeiter daran besteht. So zumindest meine (schlechte) Erfahrung. Doch diese hatte etwas seltsames ( nein, es war nicht das Essen, das war ausgesprochen gut) an sich. Diese Treffen geh├Âren zu den sehr seltenen ihrer Art (hab ich mir sagen lassen), bei der fast alle Mitarbeiter, aus allen Ecken Deutschlands, sich zusammenfinden. Das wirklich interessante daran war: Menschen, die ich nie zuvor gesehen, geschweige denn mich mit ihnen unterhalten habe, kommen mir sehr vertraut vor. Ich k├Ânnte bei einigen darauf schw├Âren, sie schon von irgendwo her zu kennen (was schon geografisch fast ausgeschlossen ist). Mein Vorgesetzter bei der Linup, der Horst, frug mich am Ende meines Vorstellungsgespr├Ąches, ob wir uns denn schon getroffen h├Ątten. Nach dem Ausschluss diverser M├Âglichkeiten, konnte wir dies recht sicher verneinen, und doch, irgendwas vertrautes liegt dazwischen. Heute, bei der Feier, wurde ich in diesem Gef├╝hl best├Ąrkt. Das Einzige was uns verbindet ist der Gedanke, den Open Source mit sich bringt, und, das darf man ja nicht vergessen, die Hingabe zu Linux. Ich glaube, diese Vertrautheit basiert genau darauf. Gleich und Gleich gesellt sich gern, so spricht der Volksmund.

Als mich mein Chef (DER Boss) mich als Neuling vorstellte, durfte ich ein paar S├Ątze sagen. Da dr├╝ckte ich in Worten aus, was ich schon l├Ąnger empfand, das meine Entscheidung, zur Linup GmbH zu wechseln, gut und richtig war. Hier kann ich endlich mit anderen Fachsimpeln, auf einer Ebene, die mir sonst nur die PUG.org erm├Âglichte. Desweiteren bereitet es mir mehr Spa├č, als ich es zuerst vermutet h├Ątte, anderen Linux n├Ąher zu bringen.

Nunja, die Firma hat wohl eine Menge erlebt und viel durchgemacht. Doch, ich hatte das Gl├╝ck in einer Zeit dazu zusto├čen, in der eine Aufbruchstimmung herrscht. Der OS-Markt w├Ąchst rasant und besonders alles rund um die Virtualisierung, wof├╝r ich mich besonders interessiere. Interessant, oder besser, am├╝sant, der Kollege den ich unterst├╝tzen soll, ist ein waschechter Berliner ­čÖé Mit einem Berliner Wurzelwerk f├Ąllt es mir nicht schwer, ihn auf Anhieb sympathisch zu finden ­čśë

Das neue Jahr wird mit Sicherheit ein sehr spannendes werden und ich freue mich sehr darauf …