Notiz: Solaris NFS4 Server + Linux NFS4 Client und chgrp

Hat man einen Solaris NFS4 Server und einen NFS4 Client mittels Linux, muss man darauf achten, dass Linux Gruppen (die Namen(!) ) nur selten auch auf Solaris Seite vorhanden sind. Das hat zur Konsequenz, dass z.B. ein „chgrp shadow“ od. ein „chown 0:42“ auf der NFS Clientseite fehl schlägt, da es die Gruppe „shadow“ nicht gibt. NFS4 überträgt nämlich den Namen, gibt es ihn nicht, meldet tar zB. ein exit 1.

Lösung daher, alle benötigten Gruppen von Linux, müssen auch unter Solaris vorhanden sein. Die selbe ID ist allerdings nicht notwendig, aber hilfreich, doch leider nicht immer frei.

Sun Oracle ist böse

Als ich in der TU anfing fand gerade der Wechsel von Sun nach Oracle statt und da zeigten sich schon die ersten bösen Wolken am Himmel. Die wunderbaren Konditionen die Sun der TU gewährt hat, sind futsch. Statt 50% Rabatt gibt es nur noch Standard Preise. Soweit so schlecht.
Jetzt aber kam es dicke. Eine X4250 wurde im August letzten Jahres angeschafft und dümpelte nur vor sich hin. Nun soll diese Maschine einen alten Imap Server – welcher auf einer Ultra läuft – ersetzen. Beim konvertieren der Imap Konten (rund 60GB) in ein neues Format, haben sich zwei Mal unterschiedliche Platten ausgeklingt. Erst war es nur eine, dann mehrere (aktuell 3). ZFS hat zwei angemeckert, und unabhängig der Raid Controller (auf welchem kein ZFS läuft). Auch eine Neuinstallation (man weiß ja nie) brachte keine Abhilfe. Nun denkt man, bei so teuren Maschinen gibt es schnell Support, aber Pustekuchen. Auch wenn die Logdateien und Aussagen nur einen Schluss zulassen, müssen wir einem „Actionplan“ folgen. Dieser beinhaltet das Einspielen von Solaris Patches und Firmware Updates,. und die haben es in sich. Bei diesen Patches handelt es sich nicht um Sicherheitsupdates, sondern um „reguläre“ Korrekturpatches. Also um Bugfixes, wie sie jeden Tag, weltweit, millionenfach verteilt werden. Nicht so bei Sun. Denn um an diese Patches zu gelangen, bedarf es eines speziellen Vertrages, der einem Zugang gewährt. Diesen bekommt man nicht einfach so, sondern erst nachdem man Summe X bezahlt hat. Es handelt sich dabei um einen Servicevertrag. Für mich stellt es sich momentan so da, dass Sun Rechner ausliefert, welche von Beginn an (juristisch) „defekt“ sind. Die Updates beinhalten auch die Firmware für den Serviceprozessor und dem Mainboard. Des weiteren Kernel Updates für das Software Raid und noch einige weitere mehr. Also wichtige Kernfunktionen sind direkt betroffen.
Wenn nun alles soweit klappt, hat die TU noch so einen Account und wir können die Patches einspielen. Danach kommt ein Techniker und wird eine Platte tauschen. Doch wir gehen sehr sicher davon aus, dass das Problem damit nicht aus der Welt ist. Dann erst wird das Board getauscht werden. Ich liege mit meinem IMAP Migrationsplan schon Wochen zurück … Danke Sun Oracle.

Doch im Ernst, bevor das Board nicht getauscht wurde, schenke ich der Kiste nicht das geringste Vertrauen ..

Solaris 10: PHP5.2.13 mit GD kompilieren

Das Leben ist echt manchmal nicht einfach. Unter Solaris (10) noch ein wenig schwerer. Die arme Kollegin hat rund 2 Tage benötigt ein PHP5 zu finden, welches sich unter Solaris10 (Sparc) kompilieren lassen wollte. Nun ist es ihr gelungen, aber die Freude währt nur kurz. Fehlen doch einige Erweiterungen wie GD und co.
Leider hat ./configure einen bösen Bug, der vergisst iconv mit ins Makefile aufzunehmen, trotz passender Kommandozeile. Gmake bricht dann mit Meldungen wie diesen ab:


[...]
main/internal_functions_cli.lo -lrt -lpng -lz -ljpeg -lz -lrt -lresolv -lm -lnsl -lsocket -lgcc -lxml2 -lz -lm -lsocket -lnsl -lxml2 -lz -lm -lsocket -lnsl -lxm
l2 -lz -lm -lsocket -lnsl -lxml2 -lz -lm -lsocket -lnsl -lxml2 -lz -lm -lsocket -lnsl -lxml2 -lz -lm -lsocket -lnsl -o sapi/cli/php
Undefined first referenced
symbol in file
libiconv_close ext/gd/libgd/.libs/gdkanji.o
libiconv_open ext/gd/libgd/.libs/gdkanji.o
libiconv ext/gd/libgd/.libs/gdkanji.o
ld: fatal: Symbol referencing errors. No output written to sapi/cli/php
collect2: ld returned 1 exit status
gmake: *** [sapi/cli/php] Error 1

Also muss man iconv selbst ins Makefile schreiben und überall dorthin pappen, wo schon libjpeg/libpng sind. Dann klappt es auch mit gmake.

Solaris10 in Vmware – höllisch langsam

Ich habe mir heute mal ein Solaris10 per DVD in Vmware installiert. Soweit hatte ich keine Probleme, mal davon abgesehen, dass DHCP einfach nicht funktionieren wollte. Allerdings ist die Kiste (die virtuelle, versteht sich) wirklich unglaublich langsam und fühlt sich an, wie ein P90, wobei die Reaktionszeiten teils im Minutenbereich liegen. Ein paar Befehle eingetippt (via SSH), dann kann ich schonmal wieder 20-30 Sekunden auf das Ergebnis warten. Ich verwende die Version 1.07 von Vmware. Der Rechner selbst läuft unter XP mit 4GB Ram wobei Solaris 512MB hat. CPU ist eine AMD64 X2. Ich weiß echt nicht, wo ich suchen müsste …

Jemand eine Idee?

Edit:

Nach einem Update auf Vmware Server2 und der Installation der Vmware Tools läuft das Ding nun wie gewünscht 🙂