Notiz: vmware-player als Console für vSphere / ESX Gäste nutzen

Wer unter Linux / OSX arbeitet, kennt das Problem, immer Windows für den vShpere Client starten zu müssen, um auf eine Gast Konsole zugreifen zu können. Wer nicht den Gast selbst konfigurieren will, sondern nur die Konsole benötigt, kann auf den Vmware Player zurück greifen. Mit dem Parameter „

vmware-player -h [ip des ESX / Vsphere Host] 

“ öffnet sich ein Fenster, bei dem ich dann den gewünschten Gast auswählen kann.

Notiz: Gnome Evolution komplett reseten

Dank meiner Umstellung von Dovecot und dem IMAP Namespace, muss ich mein Evolution reseten, weil es komplett durcheinander kommt. Das ist umständlicher als man denkt:


$ evolution --force-shutdown
$ rm -rf ~/.evolution
$ rm -rf ~/.gconf/apps/evolution
$ pkill gconfd

  1. Evolution runterfahren
  2. Hauptordner löschen
  3. Konfiguration löschen
  4. Gconf Daemon killen, da sonst Evolution beim nächsten Start trotzdem noch alle Accounts kennt

Freshmeat.net wird abgeschaltet

Wenn man den Einträgen glauben darf, so wird ein (für mich) Urgestein der OpenSource Plattform abgeschaltet: – Freshmeat.net –

Dabei ist sie die erste Anlaufstelle, wenn ich irgend eine Software suche, die einen bestimmten Zweck erfüllen soll. Allerdings gebe ich zu, sie in letzter Zeit kaum noch aufgesucht zu haben, da apt-cache ebenfalls recht hilfreich war. Dennoch schade.

Nerv …

Man, heute hat es mal zur Abwechslung mal nicht nur eine VM erwischt, nein, die ganze Xen Kiste hat sich heute wieder mal verabschiedet. Der Verdacht kommt auf, dass der neue Kernel von Debian der Schuldige ist, oder die LVM Snapshots sind böse bzw. deren Code …

Web, Jabber und Co laufen wieder ….

Mal Nagios mit SMS ausgestattet

Da nützt einem das beste Monitoring nichts, wenn man nicht die Möglichkeit hat, Nachrichten per Auge (Nagios-checker für Firefox) od. E-Mail zu erhalten. Da heute dem Webserver der Ram ausgegangen ist, hat der Kernel natürlich nach und nach die Prozesse in die Jagtgründe geschickt. Was macht also der geneigte Admin? Richtig, SMS muss her. Der Martin kann dafür seinen T-Mobile Account nutzen, ich als O2 User habe da verloren. Dieses komische Webgedöns hilft mir mal garnicht. Also nach kurzem abklappern diverser SMS Portale, habe ich mich für SMS77.de entschieden. Per Paypal (o.a.) eben 10€ überwiesen und gleich getestet.

Ein heiß zusammen gestricktes Shell Script:

#!/bin/bash
export PATH="/bin:/sbin:/usr/bin:/usr/sbin"

USER="foobar"
PASS="md5hash"
FROM="Nagios"
TO="012345678"
TEXT="`echo $1 | perl -pe 's/[^A-Za-z0-9]/sprintf("%%%02X", ord($&))/seg'`"
DEBUG="$2"

curl -s "http://gateway.sms77.de/?u=$USER&p=$PASS&to=$TO& 
text=$TEXT&type=quality&from=$FROM&debug=$DEBUG"

(Der Lesbarkeit wegen umbrochen. Die beiden Zeilen müssen aber in eine stehen, ohne Leerzeichen)
Die Perlzeile dient nur dem umkodieren von Leerzeichen etc.

Ein Aufruf kann so aussehen:

$ ./sendsms "Hier kommt der Text" 1

Die 1 am Ende schaltet nur Debug ein, damit man sieht, ob es klappt. Am Ende muss eine „100“ rauskommen. Lässt man die 1 weg, wird eine SMS produziert.
In Nagios kann das nun so aussehen:

misccommand.cfg

define command{
command_name service-notify-by-sms77
 command_line $USER1$/eventhandlers/sendsms '$SERVICEDESC$ auf \ 
 $HOSTNAME$ State: $SERVICESTATE$ \
@ $SERVICESTATE$ Info: $SERVICEOUTPUT$'
}

Ich habe mir noch zusätzlich eine Eskalation eingebaut, damit ich erst ab der 2. Nachricht per SMS informiert werde.

Neuer Mac, erste Eindrücke

Da war Apple ja mal richtig schnell. Heute am frühen Morgen um kurz nach neun Uhr traf der UPS Mensch ein und übergab mir mit den Worten „Was hast du denn da für einen Scheiß gekauft“ meinen neuen Mac. Nicht dass ich ihn jemals schon gesehen hätte, aber man hätte meinen können, er kennt meine Bestellungen schon seit Jahren … . Die Werteste verwendet so manches Mal nicht ganz unähnliche Beschreibungen 😉

Im Bademantel nahm ich dann das Päckchen an und es war eisig. Es musste daher schweinisch kalt sein … egal. Auf dem ersten Photo lässt sich erkennen, aus was das Paket bestand: einmal dem Mini selbst und dazu noch ein Adapter vom Mini DVI auf Standard DVI. Auf dem Zweiten dann noch einmal ausgepackt. Ich bin mir jetzt nicht mehr so sicher, aber ich meine, mein erster Mini war noch ein wenig „stylischer“ eingepackt.
Da ich immer noch den selben Schreibtisch nutze, wie beim ersten Mini, war auch der Unterbau immer noch vorhanden. Denn der Rechner kommt bei mir nicht mehr auf dem Tisch (das ist eh nur auf Promo Photos so, ähnlich wie bei Teufel, bei dem ich mich frage, wie riesig der Tisch da sein muss, um den Subwoofer auf dem Tisch zu platzieren.), sondern wird in einer U Schale an der Tischunterseite festgeschraubt. Zwar muss man dann blind den Schlitz für das CD-Laufwerk finden, aber mit ein wenig Übung klappt das sehr gut. Von 10 Versuchen gehen nur 2-3 beim ersten Ansatz daneben. Allerdings genügt das, um CDs zu zerkratzen.

Der große Rechner kann nun (endlich) wieder ein Dasein als Testrechner fristen. Morgen werden die Kabel erneut umgelegt … Jetzt aber Mal zum eigentlichen Thema: der neue MAC Mini. Also erstens finde ich mal sehr gut, dass der endlich mal mehr USB Anschlüsse hat, was beim Alten ja furchtbar war. Da gab es häufig Probleme, wenn die Tastatur über einen HUB angeschlossen wurde. Und schon war einer der beiden Ports belegt. Des weiteren sind die beiden Monitoranschlüsse sehr gut. Ich wüsste nicht, ob ich mir einen gekauft hätte, müsste ich auf meinen zweiten Monitor verzichten. Zu sehr gewöhnt man sich daran. Gewöhnungsbedürftig ist aber, dass beim Verschieben des Fensters, die Programmleiste selber immer auf dem Hauptschirm bleibt. Das finde ich ein wenig störend. So muss ich doch wieder mit der Maus zurück auf das Hauptfenster, wenn ich in die Kontoeinstellungen z.B. vom Thunderbird möchte (Keyboard Shortcuts mal außen vor gelassen). Überhaupt die Tastaturbelegung: ich hätte gern mein Linux/Windows Layout. Zwar habe ich ein Layout von Microsoft (Ergo Keyboard 4000 über Intellitype) und auch von Logitech, aber aus einem mir unbekannten Grund, lassen sich diese nicht auswählen. Sie bleiben grau. … OK, den Satz nehme ich wieder zurück. Aus welchen Gründen auch immer, kann ich doch jetzt umschalten … sehr suspekt. Ok, aber POS1/END etc. bleiben immer noch tot. Aber immerhin, mein „@“ und die Klammern sind wieder an Ort und Stelle.
Die Einrichtung selbst nahm doch wieder recht viel Zeit in Anspruch. Da habe ich den Verdacht, dass ich unter Linux schneller bin, denn ein yum/zypper/apt sind eben doch zügiger, als jedes Programm manuell zu suchen und zu installieren. Ich habe bestimmt an die 2 Stunden damit zugebracht, vom iTerm (welches doch tatsächlich weiterentwickelt wurde, und dieses dämliche Springen (Bounce) bei jedem Ereignis abgeschafft wurde), über den Jabber Client Psi und Gimp, bis hin zu OpenOffice zu installieren. Zuletzt hat mich Gpg Nerven gekostet, da das ja immer noch nicht zur Standardausstattung gehört. Da muss man sich noch um alles selber kümmern.
Aber immerhin, das System wäre jetzt sozusagen einsatzbereit. Was nun als nächstes kommen würde, wären die Kürzel für OSX selbst, denn ich habe festgestellt, dass es momentan immer noch für mich ein Krampf für ist, effektiv mit ihr zu arbeiten. Zu lang habe ich kein OSX mehr unter mir gehabt. Angenehm finde ich aber, dass Virtuelle Desktops eingezogen sind. Wenn man von Linux her kommt, gewöhnt sich der Benutzer schnell an sie. Unter OSX heißen sie Spaces und müssen über die Dienstprogramme zuvor aktiviert werden. Dann aber kann man Fenster über den Bildschirmrand auf andere Desktops verschieben. Mit STRG + Pfeiltasten kann man über ihnen navigieren od. sich per F8 einen Überblick verschaffen. Zwar nicht so hübsch wie unter Compiz, aber funktional. Was sich jedoch nicht geändert hat: die Mausbewegungen. Ich empfinde sie immer noch als unangenehm. Mal zu langsam, dann wieder viel zu schnell. Das muss ich auch noch irgendwie lösen.

Von der Geschwindigkeit her kann ich noch nicht wirklich viel berichten, habe ich doch noch nichts wirklich anspruchsvolles getätigt. Sehr angenehm finde ich die Lautstärke des Macs. Mein Alter ist wesentlich lauter gewesen, als es nun der neue Intel ist. Wenn da meine NAS nicht wäre – dessen Lüfter doch mehr läuft, als steht – wäre der Rechner faktisch nicht mehr zu hören. O.k., die Freundin hört ihn noch, aber Frauen haben ja immer ein besseres Gehör, nicht unbedingt zum Vorteil der Männer ….

Als nächstes folgt die Installation und Windows7 und Linux. Mittels Bootcamp sollte das ja nun kein Problem darstellen, hoffe ich doch.

Er kommt (wieder)

Dank einer sehr guten Insiderin (S. aus D.) , welche sich gerade am neuen Arbeitsplatz einrichtet, habe ich nun meinen neuen Mac Mini bestellt. Lange stand der Wunsch auf meinem Zettel. doch diverse Anschaffungen standen zuvor an. Außerdem wollte ich das Geld von der Steuerrückzahlung verwenden.
Die Konfiguration ist eine Standardauswahl mit 2,53Ghz, 4GB Ram, 320GB Platte, Superdrive etc. Zwar stand noch eine 2,66Ghz CPU zur Auswahl, aber für knapp 100€ mehr lohnt sich das nicht wirklich. Was mich ein wenig ärgert: angeblich unterstützt der Rechner nicht mehr als 4GB Ram. Also sofern die 4Gb Module bezahlbar wären, hätte ich auf 6 od. 8GB Ram aufgerüstet. Naja egal, wenn ich soviel brauche, habe ich ja immer noch meinen Großen.

Fast hätte ich auch noch die Magic Maus dazulegen lassen, aber in Anbetracht dessen, dass sie unter Windows und Linux fast nichts kann (Links/Rechtsklick .. fertig), habe ich die fast 70€ lieber behalten. Dafür kam aber noch ein Mini DVI Adapter dazu. Ich kann nicht mehr leben (daheim), ohne auf zwei Monitore schauen zu dürfen 🙂

Update:

Ihre Apple Bestellung W931xxxxx wurde versandt

🙂

Windows 7 – Unter Ubuntu 9.10 (Vmware Wks 6.5) unbenutzbar(?!)

Also, am Freitag bekam ich die Windows7 DVD und habe am Abend gleich mal probiert, ob ich es installiert bekomme. Unter Vmware sollte das ja kein Problem sein. CD eingelegt, VMware erkennt ein Vista (einige meinen ja, 7 sei ein Vista mit SP) und wollte nur noch die S/N von mir haben. Leider erwies sich das als nicht so glücklich, denn der Installer brach an die 4 Mal ab. Immer mit anderen Meldungen. Man möge doch die Installation erneut starten …. Vor allem hat es ewig gedauert. Über eine Stunde bis zum 1. Reboot. Die Platte ist richtig heiß gelaufen, sodass sie nach dem 4. Versuch erst einmal den Dienst quittierte. Zwischenzeitlich habe ich beim vierten Versuch einfach mal händisch eine VM erstellt, mit Windows 2008 als Ausgangsbasis und siehe da, nach zwei Stunden sah ich dann mal den Desktop. Nur leider ist die Installation faktisch nicht brauchbar. 1.) ist auch nach der Installation der VMware Tools das System sehr langsam (trotz 2x3Ghz + 2,5GB Ram), zum anderen ist die Maus einfach nicht zu gebrauchen. Der Linksklick zeigt so gut wie keine Wirkung und der Focus ist überall, nur nicht unter dem Zeiger. Ich glaube einfach, VMware Wks 6.5 unter Ubuntu 9.10 ist einfach kaputt. Da hilft auch kein Export der eigenen GTK Bibliotheken, die VMware mitbringt. Das Problem tritt allerdings nur unter Windows auf. XP und 7. Unter SLES10/11/Debian …. etc. habe ich dieses Mausproblem nicht, sodass mir unter Windows nur RDP bleibt.

So ganz nebenbei, habe ich auch gleich mein PC Gehäuse gewechselt. Denn die heißgelaufene Platte lag nur auf einer Schalldämmmatte, da sie viele Vibrationen erzeugt. Jetzt habe ich ein Standard Midi Tower von Chiftec und ein anderes über. Als nächstes werde ich mal kräftig aufräumen und die Platten neu strukturieren und Platz für ein natives Windows7 schaffen. Denn unter VMware ist es echt nicht zu gebrauchen …