Mein erstes Netbook

Da ich mein altes Z60m Thinkpad nicht von der Firma übernehme, habe ich mir gedacht, ich kaufe mir stattdessen ein Netbook. Lange Zeit habe ich die Dinger links liegen gelassen, da ich keinen Sinn für einen zweiten mobilen Rechner sah. Zwar bekomme ich von der Uni auch wieder einen Laptop, aber da habe ich keine Lust das Ding ständig mit mir herumzutragen. Im Studium wird er sicher auch eine Hilfe sein.
Das Problem war nur die eklatante Auswahl an Geräten. Die Kennwerte sind zwar nahezu identisch (CPU, Auflösung,Platte), aber im Detail wird es dann doch spannend. Rausgeflogen sind bei mir alle Geräte die kein Blauzahn haben, dann spiegelnde Displays sowie mangelnde Aufrüstungsmöglichkeit für RAM. Außerdem sollte die Tastatur der eines Notebook am nächsten kommen. Am Ende ist ein Asus EeeePC 1005/1 und ein Samsung N220-Marvel über geblieben. Als ich dann noch gelesen habe, dass Asus die Helligkeit künstlich beschränkt, ist nun das Samsung Netbook zum Gewinner erhoben worden. Grün und Rot standen zu Auswahl. Das Grüne sah irgendwie von den Screenshots besser aus. Mal schauen. Ach, es stand auch noch das Samsung anyNet zur Auswahl, aber die CPU (N270) gehört ja mittlerweile zum alten Eisen.

Neuer Mac, erste Eindrücke

Da war Apple ja mal richtig schnell. Heute am frühen Morgen um kurz nach neun Uhr traf der UPS Mensch ein und übergab mir mit den Worten „Was hast du denn da für einen Scheiß gekauft“ meinen neuen Mac. Nicht dass ich ihn jemals schon gesehen hätte, aber man hätte meinen können, er kennt meine Bestellungen schon seit Jahren … . Die Werteste verwendet so manches Mal nicht ganz unähnliche Beschreibungen 😉

Im Bademantel nahm ich dann das Päckchen an und es war eisig. Es musste daher schweinisch kalt sein … egal. Auf dem ersten Photo lässt sich erkennen, aus was das Paket bestand: einmal dem Mini selbst und dazu noch ein Adapter vom Mini DVI auf Standard DVI. Auf dem Zweiten dann noch einmal ausgepackt. Ich bin mir jetzt nicht mehr so sicher, aber ich meine, mein erster Mini war noch ein wenig „stylischer“ eingepackt.
Da ich immer noch den selben Schreibtisch nutze, wie beim ersten Mini, war auch der Unterbau immer noch vorhanden. Denn der Rechner kommt bei mir nicht mehr auf dem Tisch (das ist eh nur auf Promo Photos so, ähnlich wie bei Teufel, bei dem ich mich frage, wie riesig der Tisch da sein muss, um den Subwoofer auf dem Tisch zu platzieren.), sondern wird in einer U Schale an der Tischunterseite festgeschraubt. Zwar muss man dann blind den Schlitz für das CD-Laufwerk finden, aber mit ein wenig Übung klappt das sehr gut. Von 10 Versuchen gehen nur 2-3 beim ersten Ansatz daneben. Allerdings genügt das, um CDs zu zerkratzen.

Der große Rechner kann nun (endlich) wieder ein Dasein als Testrechner fristen. Morgen werden die Kabel erneut umgelegt … Jetzt aber Mal zum eigentlichen Thema: der neue MAC Mini. Also erstens finde ich mal sehr gut, dass der endlich mal mehr USB Anschlüsse hat, was beim Alten ja furchtbar war. Da gab es häufig Probleme, wenn die Tastatur über einen HUB angeschlossen wurde. Und schon war einer der beiden Ports belegt. Des weiteren sind die beiden Monitoranschlüsse sehr gut. Ich wüsste nicht, ob ich mir einen gekauft hätte, müsste ich auf meinen zweiten Monitor verzichten. Zu sehr gewöhnt man sich daran. Gewöhnungsbedürftig ist aber, dass beim Verschieben des Fensters, die Programmleiste selber immer auf dem Hauptschirm bleibt. Das finde ich ein wenig störend. So muss ich doch wieder mit der Maus zurück auf das Hauptfenster, wenn ich in die Kontoeinstellungen z.B. vom Thunderbird möchte (Keyboard Shortcuts mal außen vor gelassen). Überhaupt die Tastaturbelegung: ich hätte gern mein Linux/Windows Layout. Zwar habe ich ein Layout von Microsoft (Ergo Keyboard 4000 über Intellitype) und auch von Logitech, aber aus einem mir unbekannten Grund, lassen sich diese nicht auswählen. Sie bleiben grau. … OK, den Satz nehme ich wieder zurück. Aus welchen Gründen auch immer, kann ich doch jetzt umschalten … sehr suspekt. Ok, aber POS1/END etc. bleiben immer noch tot. Aber immerhin, mein „@“ und die Klammern sind wieder an Ort und Stelle.
Die Einrichtung selbst nahm doch wieder recht viel Zeit in Anspruch. Da habe ich den Verdacht, dass ich unter Linux schneller bin, denn ein yum/zypper/apt sind eben doch zügiger, als jedes Programm manuell zu suchen und zu installieren. Ich habe bestimmt an die 2 Stunden damit zugebracht, vom iTerm (welches doch tatsächlich weiterentwickelt wurde, und dieses dämliche Springen (Bounce) bei jedem Ereignis abgeschafft wurde), über den Jabber Client Psi und Gimp, bis hin zu OpenOffice zu installieren. Zuletzt hat mich Gpg Nerven gekostet, da das ja immer noch nicht zur Standardausstattung gehört. Da muss man sich noch um alles selber kümmern.
Aber immerhin, das System wäre jetzt sozusagen einsatzbereit. Was nun als nächstes kommen würde, wären die Kürzel für OSX selbst, denn ich habe festgestellt, dass es momentan immer noch für mich ein Krampf für ist, effektiv mit ihr zu arbeiten. Zu lang habe ich kein OSX mehr unter mir gehabt. Angenehm finde ich aber, dass Virtuelle Desktops eingezogen sind. Wenn man von Linux her kommt, gewöhnt sich der Benutzer schnell an sie. Unter OSX heißen sie Spaces und müssen über die Dienstprogramme zuvor aktiviert werden. Dann aber kann man Fenster über den Bildschirmrand auf andere Desktops verschieben. Mit STRG + Pfeiltasten kann man über ihnen navigieren od. sich per F8 einen Überblick verschaffen. Zwar nicht so hübsch wie unter Compiz, aber funktional. Was sich jedoch nicht geändert hat: die Mausbewegungen. Ich empfinde sie immer noch als unangenehm. Mal zu langsam, dann wieder viel zu schnell. Das muss ich auch noch irgendwie lösen.

Von der Geschwindigkeit her kann ich noch nicht wirklich viel berichten, habe ich doch noch nichts wirklich anspruchsvolles getätigt. Sehr angenehm finde ich die Lautstärke des Macs. Mein Alter ist wesentlich lauter gewesen, als es nun der neue Intel ist. Wenn da meine NAS nicht wäre – dessen Lüfter doch mehr läuft, als steht – wäre der Rechner faktisch nicht mehr zu hören. O.k., die Freundin hört ihn noch, aber Frauen haben ja immer ein besseres Gehör, nicht unbedingt zum Vorteil der Männer ….

Als nächstes folgt die Installation und Windows7 und Linux. Mittels Bootcamp sollte das ja nun kein Problem darstellen, hoffe ich doch.

Backup: Der leidgeplagte Endanwender.

Auf der Pug Mailingliste, gab es mal wieder die alljährliche Frage: wohin mit den Familienfotos? Wer mich fragt, bekommt recht zügig als Antwort: Ausdrucken! Viele kommen dann von wegen Sicherung auf einer Festplatte, CD od. DVD. Mädels, lasst die Finger davon. Optische Medien gehören aus meiner Sicht zu den Medien, die niemals auf eine Liste von möglichen Alternativen gehört. Das Geschwätz der Hersteller von wegen der Haltbarkeit, 100 Jahre und mehr, ist ein Witz.
Es gibt da einen sehr guten Vergleich, was Bücher angeht: Mitte des 19 Jahrhunderts wurde ein neues Verfahren zur Herstellung von industriell gefertigten Büchern eingeführt. Die chemischen Komponenten die zum Einsatz kamen, stellen die Bibliotheken vor gewaltige Probleme. Die Bücher lösen sich allmählich in ihre Bestandteile auf.
Wir können auch noch weiter zurückgehen, als Bücher noch von Hand geschrieben und kopiert wurden (da gab es noch kein DRM, nur Züchtigung und eventuell den Verlust der Sehkraft durch Blendung, sofern das Buch unrechtmäßig den Besitzer wechselte). Als Tinte wurden häufig Flüssigkeiten eingesetzt, die Eisen und andere Metalle beinhalteten. Dies führt dazu, dass sich die Schrift, im wahrsten Sinne des Wortes, einbrennt. Was letzten Endes zur Zerstörung des Werkes führt.

Tausend Jahre später hat die Industrie nichts daraus gelernt. Die Beschichtungen des Aufdrucks der CD-Roms, die Anfang der 90’er verwendet wurden, machen das Selbe, wie die Tinte aus den Büchern des Mittelalters: sie ätzen sich durch die Reflektionsschicht und zerstören somit die CD-Rom, respektive DVD.
Doch auch minimalste Biegungen, können in die Schichten Haarrisse hinterlassen und somit Luft und Co. die Arbeit überlassen (oder gar im Laufwerk, bei tausenden von Umdrehungen, sich in tausend Teilen auflösen).
In vielen Fällen kann die Laufwerksfirmware Fehler korrigieren, sodass der Konsument nicht merkt, dass die Audio CD-Rom, oder der DVD-Film schon eine „Macke“ hat. Doch bei Daten, im Sinne von Dokumenten, Archiven etc., sieht die Sache anders aus. Wenn auch die letzte Hausfrau ihre Daten mittels Software verschlüsselt auf den Datenträger ablegt, damit die Kollegen von dem Herrn Schäuble ihre neusten Tagebucheinträge nicht lesen können (sozusagen das Äquivalent zu dem Schlüsselchen des Tagebuches in Papierform), macht die Software bei dem Entschlüsseln sehr wohl einen Unterschied, ob da an Stelle 2.339.847.629 eine binäre Null hätte stehen sollen, die Firmware aber meinte dort eine „Eins“ hinstellen zu müssen. Schwupps sind die Daten geschreddert.

Das Musik Archiv nimmt jede erschienene Audio CD-Rom in ihren Bestand auf (Update: Es war nicht die Friedrich Ebert Stiftung). Das bedeutet: Wenn Tokiopop Motel eine neue Audio CD-Rom herausbringt, wandert diese automatisch in dieses Archiv.
Nun aber zeigen sich erste Probleme, denn viele Medien sind schlicht nicht mehr lesbar. Nun könnte man ja argumentieren: Die sind bestimmt nicht richtig gelagert worden. Falsch, diese Medien hatten bessere Lagerbedingungen, als es sich einer zu hause mit seine Familienfotos leisten könnte. Und man bedenke nun, es sind gerade mal etwas mehr als 10-15 Jahre vergangen. Damit wird nur allzu deutlich, dass diese optischen Medien sich nicht dafür eignen, Kulturgüter nachfolgenden Generationen zu hinterlassen (auch wenn sie erfahren, dass es Menschen gab, die Tokiopop Motel mochten 😉 ..).
Während die CD-Rom sich nunmehr nur noch als Untersetzer eignet, werden die Glücklichen unter uns ihren, vom Ur-Ur-Ur Opa erworbenen, und an die nachfolgenden Generationen vererbten, Plattenspieler entstauben und die Beatles hören können. Denn die halten, bei guter Lagerung, tatsächlich ewig 🙂 (Ob es schon jemand probiert hat, Daten auf einer Schellack zu speichern?)

Damit nicht genug. Selbst wenn die Verfahren perfektioniert verbessert werden sollten und die Medien sich nicht selbst auflösen, wären immer noch die Probleme der technischen Auslesbarkeit. Während sich ein Plattenspieler mit einfachen Bauteilen nachbauen lässt, sieht das bei einer Laserabtastung im µ Bereich wieder anders aus. Daher sichern Staatsbibliotheken ihre Daten auch auf Mikrofilm. Da reicht eine, salopp gesagt, Kerze Lichtquelle und Lupe aus, um Daten wieder zu rekonstruieren.

Firmen dagegen sichern ihre Daten auf Band. Auch gegen dieses Medium sträuben sich mir die Haare (was für viele vermutlich ein erheiternder Anblick sein mag, die mich persönlich kennen). Ich trauere heute noch meinen DDR Hörspiel-Märchenkassetten (mit gut versteckter Propaganda 😉 ..) nach, die mein Kassettenrecorder ohne jeglichen Anflug von Mitleid gefressen hat. Ok, bei den David Hasselhof Kassetten wurde dort bestimmt ein Schutzinstinkt ausgelöst, aber sei’s drum.
Heutige Bandlaufwerke sind jedoch noch weitaus komplizierte gestickt, da sie sehr viele Daten auf einem minimalen Raum unterbringen müssen. Nun stelle man sich vor, das Laufwerk hat von Produktionswegen oder durch den Transport eine Erschütterung erlitten, die dafür sorgt, dass der Lesekopf sich im Millimeter Bereich verschoben hat. Das Laufwerk arbeitet jedoch tatellos, sowohl beim Sichern, als auch bei der Rücksicherung. Nun stirbt das Laufwerk einen nicht allzu qualvollen tot, nach fünf Jahren. Die Firma hat vorsorglich noch ein baugleiches Gerät auf Lager gelegt, für den Fall, dass es dieses Modell nicht mehr geben sollte.
Bei einer Prüfung stellt sich heraus, dass die Bänder nicht gelesen können, denn der Lesekopf befindet sich an einer anderen Stelle, als das ursprüngliche Laufwerk.

Nun, wer glaubt, dies sei eine fiktive Annahme, dem sei gesagt, es ist tatsächlich vorgefallen. In diesem Fall war es jedoch nicht tragisch, da keine Daten rückgesichert werden mussten. Doch, dies gibt einen schon zu denken.

Wie lange wir auch noch unsere Audio CD-Roms, DVD Plus/Minus/RAM lesen können, daran mag ich garnicht denken.

Der Turnus dürfte damit offenkundig werden: Wo sichere ich die ersten Gehversuche meiner Tochter (ich möchte von meiner Frau/Freundin/Lebensabschnittgefährtin, zuerst eine Tochter, bitte 🙂 ..), oder meines Sohnes hin, sodass ich meinem zwangrekrutierten Zivi davon stolz berichten kann, wenn er mich gerade füttert?: Ausdrucken und Dias davon erzeugen lassen. Bei anderen Medien, wie dem Film der Flitterwochen („Dieser Film ist für Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet“), oder dem Ersten, eigenen Album, aufgenommen mittels einer Playstation und Singstar (Vorsicht Flash und Popups)? Nun, da würde ich raten diese Medieninhalte gespiegelt auf zwei externe(!) Datenträger Festplatten zu speichern. Dazu eignen sich USB Platten wohl am besten, da dieser sich wohl noch eine Weile am Markt halten werden. Mein Bauch rät zwar eher zu Firewire, aber noch nicht jeder Rechner hat einen solchen Anschluß. Der Martin, wie ich gelesen habe, legt seine Datenspeicher in einem Bankschließfach ab. Das ist schonmal gut, Datenträger an unterschiedlichen, geografischen Orten deponiert zu haben.

Ich persönlich entscheide mich für eine Kombination: USB Festplatte im 2,5’er Format für kurzfristige Geschichten, und für längere erwerbe ich demnächst ein Iomega Rev35 Firewire Laufwerk. Die Medien sind rotierende Festplatten mit 35 Gigabyte Speicherkapazität. Die Haltbarkeit der Medien werden von Iomega mit bis zu 30 Jahre deklariert, wobei das Laufwerk mit 5 Jahren nicht allzugut bei weg kommt. Doch ich denke, dass sie ein gutes Preisleistungs- Verhältnis haben. Desweiteren kann ich die Medien unter Windows, Linux und MacOSX lesen und beschreiben, da diese mit dem UDF Dateisystem formatiert werden.

Alles andere, als eine einfache Angelegenheit.

(Warum muss ich denn schon wieder soviel scrollen? Dabei wollte ich nur schreiben, dass ich mir ein Rev kaufe ts ts ts)

Geschenkt

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Ich habe zwar noch keine Ahnung, was ich mit dem anstelle, zumal mein Draytek zufriedenstellend läuft, aber man bekommt ja nicht alle Tage solch einen WRT54G von Linksys geschenkt. Mal schauen, was man mit OpenWRT su alles anstellen kann. W-Lan wird dabei aber nicht zum tragen kommen.

Trusted Computing

Beim Aufräumen vom ~ , bin ich über ein Video gestolpert, welches ich sowohl von der technischen Seite (Schnitt, Design, Umsetzung) sehr schätze, als auch vom Inhalt. Eben „Trusted Computing“. Definitiv sehenswert.

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FM Transmitter: Radio selbstgestrickt

Vor ein paar Tagen habe ich mir so einen FM-Transmitter über Ebay gekauft und heute getestet. Wie schon zu erwarten war, ist die Qualität sehr bescheiden. Die Musik kommt mit einigem Rauschen daher und klingt dumpf. Keine Spur also von „CD-Qualität“. Wie auch, bei nur 50 Nanowatt.

Die Qualität steigt aber um ein ganzes Stück an, solang der User (ich) immer das Display aufleuchten lässt. Denn wie es scheint, saugt der Transmitter dann gleich mehr Saft und damit steigt auch die Sendeleistung. Das Rauschen wird dann besser unterdrückt.

ich werde ihn nun ein paar Tage lang testen und bei nichtgefallen zurücksenden.

Mal schaun.

TOR installiert

Ok, Versuch Nummer zwei. WordPress Einträge über TOR verfassen klappt so also nicht. Also nochmal alles tippen:

Da ein Update von TOR unter Debian erschien, habe ich dies endlich zum Anlass genommen, dessen Konfiguration in die Hand zu nehmen. Denn ich hatte TOR schon seit geraumer Zeit installiert, aber nicht eingerichtet.

Meine TOR Installation ist unter der IP 212.227.82.111 und diversen Domains zu finden, wie jhell.org, cst-it.de, talking.dyndns.org etc. . Ich habe ihn recht human eingerichtet und es sollte sich alles, bis auf Port 25, darüber nutzen lassen.

Um DNS Anfragen zu vermeiden, wurde auch noch privoxy installiert, der unter dem Standardport 8118 zu findet ist. Logging ist deaktiviert.

Wenn ihr ihn nutzt, (zb. über die Firefox Erweiterung TORButton), würde ich euch darum bitten, nicht allzugroße Dateien darüber zu saugen, also jenseits der 50MB, ausgenommen sind Dokumente.

Sollte es zu Problemen kommen, schreibt mir bitte und ich versuche sie zeitnah zu lösen.

Update:

Ich hege den Verdacht, das TOR irgendwie meinen Jabber Server (vhost) in seiner Funktion beeinträchtigt. Sobald TOR eine weile läuft, funktioniert kein Netzwerkverkehr mehr. Deshalb habe ich ihn wieder stillgelegt, bis ich das Problem gefunden habe.

Digicam QV-4000

Casio QV-4000

Vor ein paar Wochen bekam ich eine Casio QV4000 in die Hand gedrückt, die leider defekt ist. Da die Kamera aber recht gute Bilder machen soll, und sie bei Ebay immernoch um die 70 – 100??? kostet, bin ich das Waagnis eingegangen und habe sie zur Reparatur eingesandt. Ich hoffe, dass sie sich noch in der 50??? Reparatur Kategorie bewegt, denn dann wird sie funktionstüchtig zurückgkommen. Sollte es teurer werden, muss ich entscheiden, ob ich es dennoch machen lassen werde.

DokuWiki

Vor einiger Zeit ist mir DokuWiki über den Weg gelaufen (ich meine bein Schockwellenreiter) und setze es Momentan bei einem kleineren Dokumentations- Projekt eines Kunden ein. Die dortige Installation ist mittlerweile so gewachsen, dass es schwer fällt einen ??berblick zu behalten.

Für genau diesen Zweck kam mir DokuWiki gerade recht. Es ist recht anspruchslos und benötigt lediglich einen Webserver mit PHP4 Unterstützung. Dieses Wiki setzt auf eine Dateibasierende Speicherung und benötigt somit keinerlei Datenbanken. Die Installation gestaltet sich ebenso einfach. Archiv herunterladen, dieses entpacken und umbennen; die Datei changes.log im Verzeichnis data/ erzeugen und dem Webserver Schreibrechte in data/ geben.

Wer mag, kann auch gleich ein paar Einstellungen vornehmen, welche sich in conf/* befinden. Dort insbesondere die Datei conf/dokuwiki.php und conf/local.php. In der letzteren kann der Plugin Manager aktiviert werden. Es muss folgende die Zeile enthalten sein:


$conf['pluginmanager'] = 1; //enable automated plugin management

Desweiteren muss es einen User geben, der über Admin Rechte verfügt (Account registrieren, und diesen Benutzernamen in die dokuwiki.php unter $conf[’superuser‘] = ‚admin‘; eintragen)

Nachzulesen in der Anleitung.

Für den Fall, dass das Wiki nicht ganz so offen sein soll, ist es möglich über verschiedene Mechanismen sich zu authentifizieren. Von SQL, über LDAP bis hin zu selbst gestrickten Varianten.

Wer also ein kleines Wiki mit viel Komfort errichten will, ohne großes Tara, für den ist DokuWiki das richtige. Die Features Auflistung ist ansehnlich und dank der sehr schnellen Entwicklung, wächst die Liste rasant.

Fast alles funktioniert (wieder)

Das war vielleicht ein anstrengendes Wochenende. Ich erwähnte ja bereits mehrfach, dass der alte Root nicht mehr so recht will. Letzte Woche Freitag war der neue Root online und ich konnte loslegen. Da ich mir ja nicht umsonst Xen angeeignet habe, habe ich also SuSE plattgemacht und wollte dann Debian aufspielen. Das erwies jedoch als recht schwieriges unterfangen, da die Bordtools (debootstrap etc.) fehlten. Das grübeln darüber hätte ich mir aber sparen können, denn Schlund bietet fertige minimal Debian Images an. Zwei Stunden später war Debian Sarge drauf.

Nun ging es endlich ans eingemachte, also, jaa, das war der Plan. Denn in der Sekunde wo ich mein Xen DomU Build System (Debian mit Gcc, dev libs etc.) hochfuhr, war meine Netzwerk weg. Da ich zuvor einen neuen Kernel installiert hatte, vermutete ich einen Fehler in meiner Config. Da ich aber um 4:30Uhr MEZ nicht weiterkam, rief ich bei Schlund an (4:35Uhr MEZ). Ich hatte nämliche den Verdacht, das der Switch dicht gemacht hat. So war es dann auch.

Am Montag, und eine Unterlassungserklärung später, war der Root dann wieder Online. Da ich aber auf mein Xen nicht verzichten wollte, musste eine entsprechende Firewall her, sowie neues Know-how (alles in der Xen Anleitung zum nachmachen).
Nachdem in der Firma alles auf dem Testrechner lief, wie geplant, installierte ich die weiteren DomUs Mittwoch bis Freitag und bereitete soweit alles vor. Freitag Abend zog ich den Jabber Server (talking.dyndns.org) als erstes um, da er mit seiner Dyndns Adresse am schnellsten ging. Jabber läuft nun mit den Debian sarge Paketen. Fast alles lief auf anhieb, bis auf JUD (Jabber User Directory), wo ein simpler Syntax Fehler mich auf Trab hielt.

Nach Jabber habe ich Mailserver und Webserver dann jeweils parallel (nicht Echtzeit) konfiguriert. Wollte ich für Web anfangs Debian, entschied ich mich dann aber doch wieder für Gentoo. Der läuft da einfach schneller in Verbindung mit MySQL. Der Webserver sollte seine Mails eigentlich mit ssmtp an den MX senden. Doch da ich nicht an Mailman gedacht habe, musste ich das wieder verwerfen. Zwar gab es verschiedene Anfragen, Mailman mit SQL auszustatten, umgesetzt wurde es bislang noch nicht. Den Nerv eine Alternative zu suchen, hatte ich auch nicht mehr. Also kam ein zweiter Postfix drauf, der nur für Mailman und die Webmails zuständig ist. Das erforderte noch ein wenig Grübelarbeit. Doch nun funktioniert auch Mailman wieder. Die Mails von außen gehen an den MX (Postfix 1), der sendet sie anhand der /etc/postfix/transports, intern an den Postfix(2) vom Webserver weiter. Mailman macht was er soll, sendet seine Mails an Postfix 2, der wiederum an Postfix1, und raus in die Welt.

Was noch nervte war, das MySQL nun beschlossen hat, per Default auf UTF-8 zu setzen. Man könnte es zwar wieder rückgängig machen, aber es wäre letztendlich nur ein workaround. Also durfte ich einige DBs nach UTF-8 konvertieren. Bei wordpress war dies nicht nötig, da die schon UTF-8 nutzen, bei Typo3 sah das anders aus. Vier Stunden habe ich gesucht, bis ich eine einfach Lösung fand. Das schreibe ich in einem separaten Artikel (für die Google Jünger). Mantis sträubt sich, der kann schlicht kein UTF8, weshalb die Bugeinträge nun kaputte Umlaute haben. Sitebar habe ich noch nicht getestet.

Gestern Nacht habe ich dann die DNS Adressen aktualisiert und soweit läuft nun alles.

Was mich jetzt noch beschäftig, sind zwei Dinge: 1. Warum kann ich mit der „alten“ (selbe Version) Apache2 Config auf dem neuen Server keine SSL Verbindung nutzen. 2. warum fehlen etliche Links in den Texten im WordPress.

Morgen werde ich wohl erstmal Blau machen.