Tipp: Perlscript hostupd als nsupdate Alternative

Ich bin ja nicht so der Programmierer, daher suche ich mir meist Programme, die können, was ich benötige. In diesem Fall war ich auf der Suche nach einer Alternative für „nsupdate“ aus dem dns-utils Paket, um eine Zone vom Bind9 (Stichwort: DDNS) zu aktualisieren. Geben tut es zwar so einige, aber so richtig funktioniert hat keins, zumal viele auch nur Wrapper Scripte waren. Hostupd ist da eine bequeme Alternative.


./hostupd add host.domain.foo `wget -q -O - http://4lin.net/ip.php` -p -q -s ns1.4lin.net -u -z domain.foo

  • add – fügt den neuen Hosteintrag „host.domain.foo“ hinzu
  • wget … – holt sich die aktuelle IP vom Server
  • -p – PTR brauche ich nicht
  • -q – Nicht zuviele Ausgaben
  • -s – Der entsprechende DNS Server
  • -u – Update, wenn es den Eintrag schon gibt
  • -z – Die Zone, in welcher der Eintrag hinzugefügt werden soll

Das Programm verwendet auch noch eine kleine Konfigurations- Datei, in welcher unter anderem der DNS Key abgelegt wird, für die Legitimation. Wie man Bind9 selbst einrichtet, kann man zuhauf im Netz nachlesen.

Musik auch ohne Shazam finden

Eben habe ich das Ende von Danni Lowinski gesehen (Mutterkind) und da läuft ein Stück was ich genial finde. Zu dumm nur, dass man nicht so einfach nachschauen kann, von wem der Titel ist, geschweige den den Titelnamen. I-POD/PHONE User zücken tippen ihre Shazam App an und halten das Mikro an die Quelle. Nur was, wenn man keine 400€ mal eben parat hat? Kein Problem, sofern der Rechner ein Micro hat (wie hier das MacBook der Freundin), kann man die Seite http://www.midomi.com/ verwenden. Ich habe dazu auf Sat1 die passende Folge aufgerufen, bin an den Teil gesprungen, an dem der Titel gespielt wird und siehe da, die Seite weiß Auskunft zu geben. Die hat mir eben verraten, dass der gesuchte Titel von Agnes Obel ist – mit „Close Watch“. Super Sache. Und der Titel ist richtig gut.

Ebook Reader: Sony PRS-650

Wer hätte das gedacht. Dank der Freundin befinde ich mich nun in der glücklichen Lage, kurz über eines meiner neuen Geschenke zu schreiben. Vor ein paar Wochen wollte ich ja den Oyo kaufen, sofern er sich denn als gut erwiesen hätte, was er aber nicht tat. Ein Freund hat sich zufälligerweise den Sony PRS-650 gekauft und ich durfte ihn mal probelesen. Er ist wirklich flott. Der Sony besitzt zwar (leider) kein W-Lan, dafür aber über zwei Kartenschächte (eine davon SD) . Die Navigation ist recht simpel und bietet dank Touchbildschirm eine intuitive Oberfläche, aber auch ein Stift liegt bei. Ich nutze aber meist mehr die Tasten.
Sony Ebook Reader 650
Momentan habe ich da mehr PDF Dateien drauf, als ePub und diese lassen sich recht gut lesen. Allerdings sind z.B. O’Reilly Bücher (zumindest mein gekauftes Linux HA-Cluster) nicht sonderlich gut formatiert. Linien und Tabellen werden z.B garnicht dargestellt. Das mag an der Generierung der PDF liegen. Ich will mal schauen, ob ich da nicht noch das ePub Buch bekomme. Andere dagegen sehen tadellos aus. Auch die Navigation über das Inhaltsverzeichnis klappt super.

Die Bücher selbst packe ich einfach über das mitgelieferte USB Kabel drauf. Unter allen System wird dann ganz normal ein USB Laufwerk angezeigt. Drag&Drop sage ich da nur. Wer will kann sich aber auch die Python Software Calibre installieren und die Bücher damit verwalten. Sollte man allerdings schon Bücherlisten angelegt haben, sind die dann allerdings futsch, warum auch immer. Bestehende Bücher werden aber nicht angetastet. Auch hat meine Ubuntu Version nicht die Bücher in den von mir angelegten Ordner erkannt. Die Software grast alles alles in / ab, aber keine Unterverzeichnisse. Mal später die aktuelle Version von Calibri testen …

Die MP3 Funktion habe ich mir noch nicht zu Gemüt geführt, da mein IPod eh immer neben mir liegt.

Kurzum kann ich sagen: ein gelungenes Gerät, wenn auch schweineteuer (~240€) aber allemal besser als der Kindle, schon allein wegen der vielen Formate, die er versteht. Allerdings findet sich kein HTML darunter (obwohl das ePub Format eigentlich ein Container für HTML Seiten ist). Nebenbei bemerkt: Calibre kann aus HTML Seiten ein ePub erstellen, getestet mit den OpenBooks von Galileo Computing, aber da sind noch ein Menge Nacharbeiten nötig, was ich mir nicht angetan habe.

Also wer noch sein Weihnachtsgeld hat und befürchtet es verschimmelt, der Sony Reader ist eine gute Wahl.

Livescribe: Fazit

Es wird mal an der Zeit ein Fazit zu ziehen, da ich die Aufnahmen nun endlich mal prüfen konnte.

Zu dem Stift selbst: Nach dem obligatorischem Auspacken und in die Hand nehmen, war ich auf das Haltegefühl gespannt: Der Stift ist dick! Er ist etwas dicker als eine AA Batterie und nicht sonderlich griffig. Man benötigt einige Sekunden, bis er so in der Hand liegt, dass man ihn auch länger halten kann, nichtsdestotrotz schmerzt die Hand dennoch nach rund 30min schreiben. Das Nächste – sehr störende – ist die Miene, denn sie hat meines Erachtens nach zu viel Spiel in der Halterung. Das Bedeutet: Es irritiert mich, wenn die Miene sich bewegt beim flüssigen Schreiben, insb. bei der Blockschrift. Dem kann man allerdings vorbeugen, indem man um die Miene selbst (welche gerade mal knapp 4cm lang ist) eine Schicht Tesafilm legt. Fügt man dann die Miene wieder in den Stift ein, sitzt sie erwartungsgemäß fest. Es darf aber nur eine Schicht sein, da die Miene sonst zu weit heraussticht (da sich die Miene dann nicht mehr komplett im Schaft versenken lässt) und der Infrarotsensor seine Punkte nicht mehr erkennt.

Hat man dieses Problem beseitigt, kann man relativ zügig seine ersten Aufnahmen tätigen und die Software austesten. Ich habe im Prinzip fast alles ohne Anleitung hinbekommen, lediglich Dinge wie das Passwort für das Abspielen der Aufnahmen und auch die Umstellung der Sprache bedurfte ein wenig der Orientierung, doch das Handbuch (PDF) ist sehr ausführlich. Danach war das Prinzip recht schnell klar.
Auf jedem Livescribe Block findet sich eine Navigationsleiste, mit den wichtigsten Funktionen, wie Aufnahme, Position, Vorspulen etc. Durch das Menü kann man sich entweder durch das aufgedruckte Steuerkreuz bewegen, od. – sofern man keines zur Verfügung hat – kann man sich auch eines „malen“. Das sind allerdings nur Spielereien. Wichtiger ist es, wie er sich in der Vorlesung verhält. Um kein Risiko einzugehen, habe ich die beigelegten Kopfhörer angeschlossen, die nicht nur als Hörer funktionieren, sondern es sind auf der Rückseite auch Mikrophone eingebaut. Auf diese Weise war sichergestellt, dass ich den Dozenten möglichst gut auf Band bekomme. Damit das auch gut funktioniert, legt man sich die Kopfhörer um den Nacken und mit der Rückseite zur Tafel gerichtet.
Hört man sich die Aufnahmen später wieder an, so war der Dozent klar und deutlich (über die Kopfhörer) zu verstehen – dank zweier Kopfhörer in Stereo (Livescribe nennt das aber 3D, da die das Signal so aufnehmen, wie die Ohren es wahrnehmen). Ich sollte aber noch anmerken, dass wir nur zu sechst im Raum waren und der Raum die Größe eines normalen Klassensaals besaß.

Bei der Bestellung des Stiftes habe ich noch einen Satz von 4 DinA4 Blöcken mitbestellt, leider liniert, was sich in der Mathematik als nicht wirklich praktisch erweist. Kariertes Papier zu erhalten ist weitaus komplizierter als gedacht. Wie gut, dass ich auf Arbeit eine Projektgruppe kenne, die den ganzen Tag nichts anderes macht, als sich mit dem Thema Anoto auseinander zu setzen. Darüber bekomme ich dann mein Papier.
Eine weitere Sache, die mir erst später klar wurde: Jeder DinA4 Block in diesem Satz ist einzigartig. Bevor man in so einem Block schreiben kann, muss ich dem Stift erst mitteilen, was dies für ein Papier ist. Dazu findet sich ein Siegel auf der rechten Seite, welches mit dem Stift angetippt werden muss. Dann heißt es konsequent sein. Hat man unterschiedliche Fächer, sollte für jedes Fach nur ein Block verwendet werden, da sonst das spätere auffinden der Notizen schwieriger wird. Auch besitzt jeder Block eine Nummer z.B. die „1“. Man darf deshalb auch keinen weiteren Block der selben Art mit der „1“ verwenden. Daher sind die Blöcke durchnummeriert. Zu kaufen gibt es z.B. 1-4 und 5-8. Hat man den ersten Block durch, kann dieser per Livescribe Desktop Software (Mac/Windows) archiviert werden. Erst dann darf man erneut einen Block, mit der Nummer 1 beginnen.
Apropos: Das Papier ist nicht wirklich billig. Amazon 21€ für 4x 80 Blatt DinA4. Wer das Muster selber drucken will, benötigt einen Farblaser/Tintendrucker, bei dem der Stift in der Lage sein muss, das Raster zu erkennen. Ich glaube, der Aufwand dürfte für die meisten zu hoch sein.
Die Windowssoftware besteht wohl im Kern aus Java und ist halbwegs einfach zu bedienen. Was allerdings kräftig nerven kann, ist die Übertragungszeit vom Stift in die Software. Für rund 2-3 Stunden Aufnahmen, benötigt er mal locker über 5 Minuten.
Sind die Daten eingelesen worden, findet man sein geschriebenes 1:1 wieder. Des weiteren kann ich an jedem beliebigen Punkt meiner Schrift ansetzen und sofort beginnt das Abspielen der Aufnahme. Ah! Das hatte ich ja noch nicht erwähnt: Der Stift besitzt einen Lautsprecher, sodass ich die Aufnahme auch ohne Kopfhörer hören kann, allerdings nicht so klar. Setze ich den Stift irgendwo auf mein geschriebenes, wird auch hier sofort die Wiedergabe gestartet.
Alles in allem hat sich der Stift gelohnt, da ich daheim meine Notizen noch einmal mit dem gesprochenem Wort des Dozenten durchgehen kann und zwar sooft, wie ich es für nötig halte.

Sofern der Bedarf besteht, kann man diese Aufnahmen mit einem 500Mb kostenlosen Online Account mit anderen teilen. Auch Evernote ist mit dabei. Allerdings sollte man damit vorsichtig umgehen, da schnell das Persönlichkeitsrecht verletzt werden kann. Man sollte den Dozenten Fragen, ob er dies gestattet. Das gilt im übrigen schon für die Aufnahme selbst (!).

ps.
Für die Programmierer gibt es ein SDK um seine eigenen Applikationen zu schreiben. Also ein gedrucktes Album bei dem ein antippen genügt, um eine Aktion zu veranlassen.

Livescribe

Na mal kucken ob der was taugt. Denn denken, schreiben und auch noch verstehen … Der Professor ist gut, aber schnell, zu schnell für mich.

Livescribe

Livescribe

Mein erstes Netbook

Da ich mein altes Z60m Thinkpad nicht von der Firma übernehme, habe ich mir gedacht, ich kaufe mir stattdessen ein Netbook. Lange Zeit habe ich die Dinger links liegen gelassen, da ich keinen Sinn für einen zweiten mobilen Rechner sah. Zwar bekomme ich von der Uni auch wieder einen Laptop, aber da habe ich keine Lust das Ding ständig mit mir herumzutragen. Im Studium wird er sicher auch eine Hilfe sein.
Das Problem war nur die eklatante Auswahl an Geräten. Die Kennwerte sind zwar nahezu identisch (CPU, Auflösung,Platte), aber im Detail wird es dann doch spannend. Rausgeflogen sind bei mir alle Geräte die kein Blauzahn haben, dann spiegelnde Displays sowie mangelnde Aufrüstungsmöglichkeit für RAM. Außerdem sollte die Tastatur der eines Notebook am nächsten kommen. Am Ende ist ein Asus EeeePC 1005/1 und ein Samsung N220-Marvel über geblieben. Als ich dann noch gelesen habe, dass Asus die Helligkeit künstlich beschränkt, ist nun das Samsung Netbook zum Gewinner erhoben worden. Grün und Rot standen zu Auswahl. Das Grüne sah irgendwie von den Screenshots besser aus. Mal schauen. Ach, es stand auch noch das Samsung anyNet zur Auswahl, aber die CPU (N270) gehört ja mittlerweile zum alten Eisen.

In ein paar Stunden …

In nur ein paar Stunden werde ich ein neues Spielzeug in den Händen halten. Schon länger habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir eine NAS anzuschaffen. Die Freundin hat nun endlich den Ausschlag dazu gegeben mich darum zu kümmern, da sie ihre E-Mails möglichst einfach sichern möchte. Eine USB Platte hat sie zwar, aber so anwendungsfreundlich ist das nicht. Die Regelmäßigkeit fehlt. Was also liegt näher alles zentral auf einem Raid1 abzuspeichern. Nach einigem Suchen habe ich mich für die NAS von D-Link 323 entschieden. Ausschlaggebend war die gute Bewertung bei Amazon , Stromverbrauch und Linux als Untergrund.

Zwar wird offiziell überall nur FTP als Unterstütztes Protokoll angegeben, aber NFS, CIFS und Co sind ebenfalls mit dabei – wenn nicht per Default, so jedoch nachträglich. Das Wiki wird sicher helfen.

Als Festplatten kommen nach langer Zeit wieder WD Platten ins Haus, welche besonders stromsparend sein sollen. Mal abwarten. Ich hoffe dass 1TB für die nächsten Monate (od. 2-3 jahre) ausreichen. Wenn nicht, das Gerät hat wohl kein Limit.

Okular – mein neues Präsentations- Werkzeug

Bisher habe ich immer Evince verwendet, um meine Folien auf dem Beamer zu zeigen. Einer der Nachteile besteht allerdings darin, dass ich auf dem Laptop und dem Beamer das selbe Bild habe. Ich weiß also nicht, welche „Folie“ als nächstes folgt. Doch vorhin habe ich nach einer kurzen Googlesuche die Funktion unter Okular entdeckt. Ich kann in den Einstellungen konfigurieren, auf welchem Monitor (Xinerama) das Präsentationfenster ausgegeben werden soll – also auf dem Beamer. Auf dem Laptop hingegen sehe ich das normale Okular- Fenster und kann so sehen, welche Folien als nächstes folgen, um so den sprachlichen Übergang so weich wie möglich zu gestalten. Des weiteren ist natürlich die „Farbe umkehren“ Funktion klasse. Wenn die Sonne mal zu sehr scheint, kann ich einfach den Kontrast umkehren. Wie das aussieht, kann man auf dem Bild erkennen.

Es gibt noch zwei Dinge, die ich gerne hätte:

  • 1. Eine Uhr
  • 2. Notizen erzeugen, die nicht auf dem Beamer erscheinen

Okular Ansicht mit Xinerama

Okular Ansicht mit Xinerama

Aber sonst ist Okular ein sehr nettes Werkzeug.