Abkehr von Hetzner

Durch meinen Nachfolger Admin (CS&T iT-Systemhaus) bin ich zu Hetzner gekommen und das ist jetzt bestimmt rund 5-6 Jahre her. Heutzutage eine relativ lange Zeit, wie ich meine und es hätten noch mehr werden können. Was war passiert? Kurz: Erstens Hetzner will ungenutzte IP Adressen zurück und zweitens wollen sie mehr Geld. Für ersteres habe ich absolut Verständnis, aber für das zweite nicht. Sie wollen nämlich nicht einfach nur für neue IPs und Netze mehr Geld, sondern sie wollen es auch für bestehende, ja selbst für jene, die Anfangs als Dreingabe zum Server dazu gab.
Ich finde die Art und Weise, wie Hetzner da mit seinen Kunden umgegeht eine absolute Frechheit. Für mich hätten dies im Monat 11€ mehr bedeutet und das ohne irgendeinen zusätzlichen Nutzen. Man hat natürlich dann die Wahl gehabt die Netze od. IP Addressen zurück zugeben, die Mehrkosten zu zahlen oder vom Sonderkündigungsrecht von 14 Tagen gebrauch zu machen. Wer da nur ein paar Dinste laufen hat, mag das können, wer mehrere VMs am Start hat etc. pp. dem fällt es dann schon nicht mehr leicht, mal eben einen neuen Hostdienstleister zu finden. Ganz zu schweigen benötigt auch der Domain Registrar Umzug (sofern man wie ich den DNS Robot genutzt hat) einiges an Zeit. Der Umzug von jhell.org kann bis zu 5 Tage benötigen …, aktuell sind schon drei Tage vergangen und sie liegt immer noch bei Hetzner. Fein raus ist der, wer seine Domains eh bei einem externen Registrar hat (so wie ich nun bei InterNetX.de)
Schützenhilfe bekam ich für den neuen Rootserver von Johannes Maus von (http://www.maus-media.de/) (durch meine Anfrage an die Liste der Pug.org), der noch in seinem RZ Ressourcen übrig hatte. Ein verdammt guter Support und völlig unkompliziert. Ich denke, da werde ich ein paar Jahre bleiben.

Moneyplex: Beta und die Schmarotzer

Ich vermute mal, dass ich mit einer der ersten Kunden von Matrica war, der Moneyplex für Linux gekauft (nutzen konnte ich sie nicht, da die Feducia (VB) kein HBCI unterstützte). Damals(tm), als alles noch besser war. Seither hab ich Versionen für Windows, Linux und seit 2 Jahren auch für OSX. Auch meine andere Hälfte nutzt die OSX Version. Nun liegt es in meiner Natur mir Sorgen zu machen, dass Firmen nicht genügend Geld bekommen, um das Produkt langfristig weiterzuentwickeln. Was macht man als treuer Kunde also? Klar, nachfragen ob man für die aus dem Betastatus gekommene Software auch kaufen darf, obwohl das nicht notwendig wäre, da der hinterlegte Lizenzschlüssel wohl ewig gültig ist.

Die Antwort von Matrica:

Das würde uns natürlich freuen. Denn damit unterstützen Sie uns und
natürlich auch die Weiterentwicklung.

Da Sie moneyplex bereits haben, können Sie natürlich die
Updatekonditionen auf unserer Webseite nutzen.

Tatsächlich sind Sie aber die absolute und löbliche Ausnahme.
Andere Anwender der Beta Version, wehren sich nach zwei Jahren
kostenfreier Nutzung der Software mit Händen und Füssen
und sind der Meinung, dass Sie als Nutzer der Beta Version Anspruch auf eine
kostenlose Vollversion hätten.

Auf solche Leute bekomme ich ja einen Hass. Nur weil sie Betatester waren, die Vollversion nicht kaufen wollen. Ich würde es verstehen, wenn sie geholfen haben Bugs zu finden sowie zu melden und dann nur z.B. den Ppgrade Preis bezahlen möchten, aber so überhaupt nix … Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.