Mein erstes Netbook

Da ich mein altes Z60m Thinkpad nicht von der Firma übernehme, habe ich mir gedacht, ich kaufe mir stattdessen ein Netbook. Lange Zeit habe ich die Dinger links liegen gelassen, da ich keinen Sinn für einen zweiten mobilen Rechner sah. Zwar bekomme ich von der Uni auch wieder einen Laptop, aber da habe ich keine Lust das Ding ständig mit mir herumzutragen. Im Studium wird er sicher auch eine Hilfe sein.
Das Problem war nur die eklatante Auswahl an Geräten. Die Kennwerte sind zwar nahezu identisch (CPU, Auflösung,Platte), aber im Detail wird es dann doch spannend. Rausgeflogen sind bei mir alle Geräte die kein Blauzahn haben, dann spiegelnde Displays sowie mangelnde Aufrüstungsmöglichkeit für RAM. Außerdem sollte die Tastatur der eines Notebook am nächsten kommen. Am Ende ist ein Asus EeeePC 1005/1 und ein Samsung N220-Marvel über geblieben. Als ich dann noch gelesen habe, dass Asus die Helligkeit künstlich beschränkt, ist nun das Samsung Netbook zum Gewinner erhoben worden. Grün und Rot standen zu Auswahl. Das Grüne sah irgendwie von den Screenshots besser aus. Mal schauen. Ach, es stand auch noch das Samsung anyNet zur Auswahl, aber die CPU (N270) gehört ja mittlerweile zum alten Eisen.

IPV6: Hetzner ist in den letzten Zügen für die Basisausstattung

Router und Co sind umgestellt, der Robot folgt jetzt. Dazu ein Kommentar vom Herrn Hetzner aus dem Hetzner Forum:


In der laufenden Woche werden die Server welche das Traffic accounting vornehmen auf unsere aktuelle Debian Plattform umgestellt.
Für nächste Woche ist geplant, die Accounting Tools von Netflow5 auf Netflow9 umzustellen. Hierzu werden die Router und Accounting Server enstprechend angepasst.
In den folgenden zwei Wochen planen wir die Einführung der Verwaltung von IPv6 Adressen in der Robot Softwareplatform.
Der Robot wird IPv6 zu Beginn nur eingeschränkt unterstützen. Es wird noch keine Möglichkeiten geben für:

– Failover IP’s
– RDNs Einträge
– Systemmonitoring
– …

Aber die Basisfunktionalität IPv6 IP’s zu vergeben sollte damit gegeben sein. Der Rest wird Schritt für Schritt folgen.

Mal Nagios mit SMS ausgestattet

Da nützt einem das beste Monitoring nichts, wenn man nicht die Möglichkeit hat, Nachrichten per Auge (Nagios-checker für Firefox) od. E-Mail zu erhalten. Da heute dem Webserver der Ram ausgegangen ist, hat der Kernel natürlich nach und nach die Prozesse in die Jagtgründe geschickt. Was macht also der geneigte Admin? Richtig, SMS muss her. Der Martin kann dafür seinen T-Mobile Account nutzen, ich als O2 User habe da verloren. Dieses komische Webgedöns hilft mir mal garnicht. Also nach kurzem abklappern diverser SMS Portale, habe ich mich für SMS77.de entschieden. Per Paypal (o.a.) eben 10€ überwiesen und gleich getestet.

Ein heiß zusammen gestricktes Shell Script:

#!/bin/bash
export PATH="/bin:/sbin:/usr/bin:/usr/sbin"

USER="foobar"
PASS="md5hash"
FROM="Nagios"
TO="012345678"
TEXT="`echo $1 | perl -pe 's/[^A-Za-z0-9]/sprintf("%%%02X", ord($&))/seg'`"
DEBUG="$2"

curl -s "http://gateway.sms77.de/?u=$USER&p=$PASS&to=$TO& 
text=$TEXT&type=quality&from=$FROM&debug=$DEBUG"

(Der Lesbarkeit wegen umbrochen. Die beiden Zeilen müssen aber in eine stehen, ohne Leerzeichen)
Die Perlzeile dient nur dem umkodieren von Leerzeichen etc.

Ein Aufruf kann so aussehen:

$ ./sendsms "Hier kommt der Text" 1

Die 1 am Ende schaltet nur Debug ein, damit man sieht, ob es klappt. Am Ende muss eine „100“ rauskommen. Lässt man die 1 weg, wird eine SMS produziert.
In Nagios kann das nun so aussehen:

misccommand.cfg

define command{
command_name service-notify-by-sms77
 command_line $USER1$/eventhandlers/sendsms '$SERVICEDESC$ auf \ 
 $HOSTNAME$ State: $SERVICESTATE$ \
@ $SERVICESTATE$ Info: $SERVICEOUTPUT$'
}

Ich habe mir noch zusätzlich eine Eskalation eingebaut, damit ich erst ab der 2. Nachricht per SMS informiert werde.