Hmm. Ok …

Warum jemand dem Router sagt, er möge doch eine IP und der Netzmaske /32 vergeben, sollte mir auch nochmal jemand erklären. Das da kein Routing möglich ist, und damit der kostenlose Internetzugang, … sollte eigentlich klar sein. Komisch, diese Hotelconfig …

AOL testet Jabber

Na, wenn das mal keine freudige Nachricht ist: AOL will sich für Jabber öffnen, schreiben die Heise Jungs. Das wäre doch mal was Gutes. Nie mehr Multiprotokoll Clients; keine beschissenen Transports, die alle Nase lang den Ram klauen und instabil laufen.
Stellt sich doch die Frage nach dem Warum. Aus Liebe zu einer offenen Welt wohl kaum. Ich denke eher, dass so allmählich die Jungs in den Anzügen verstehen, dass keiner sich einen ICQ Server ins Haus stellen lassen will, wo es doch etliche Jabber Dienste frei Haus gibt. Doch, was ist mit den werbeverseuchten Clients? Wird die dann je noch einer verwenden wollen? Es ist wohl davon auszugehen, das sich dies nur über den Funktionsumfang bewerkstelligen lässt.
Die dürfen nur nicht den Fehler machen und allein am Protokoll schrauben. Dann hätten wir den selben Salat wie bisher.

Ich habe gleichmal versucht, über Psi mich einzuloggen, mit den ICQ Daten, doch der Server ist derzeit down, wie mir ein telnet xmpp.oscar.aol.com 5222 verrät. Mal abwarten

Eine Menge Xen ..

In zwei Tagen haben wir beim Kunden mal ein paar Xen Versionen durch evaluiert. Angetreten sind:

  • Xen Source Xen 4.x
  • SuSE Linux Enterprise mit Xen 3.0.4 + Patches
  • Oracle VM mit Xen 3.1

Wir haben dort mal angesprochen, wie es mit Xen so aussieht, was geht und was nicht, ob es denn für die Ansprüche des Kunden ausreichen würde. Denn im Raum stand ja auch noch Vmware mit seinem Paket aus ESX und VC.
Der Erste Tag war ein wenig Theorielastig und es wurden ein paar Basics erläutert. Gegen Abend haben wir dann mal ein zwei SLES Server mit Win2k3 installiert. Hier macht sich die niedrige Version von Xen besonders bemerkbar, da dort die HVM Gäste weniger können als bei 3.1. Da wären zb. die Live Migration zu nennen od. auch Suspend etc. .
Allerdings hat man unter SLES den Vorteil, dass es dort paravirtualiserte Treiber gibt. Dafür gibt es eine ISO zum Download, die dann über Yast in die Quellen eingebunden wird. Danach stehen neue RPM Pakete zu Installation bereit, die ISO Dateien mit Treibern für Windows 2000, XP und 2003 bereitstellen. Die ISO wird dann einfach in die Xen DomU Konfig eingetragen und dann kann es schon los gehen. Allerdings hat bei uns der W2k3 Treiber möglicherweise nicht ganz funktioniert, denn wenn nach der Installation der Desktop erschien, legte die VM einen Reset hin …. entweder da muss Lizenztechnisch noch was geschehen, od. der hat schlicht einen Bug.

Xensource liefert ja eine nette GUI mit, für Windows .NET, die Dank weniger Optionen und Möglichkeiten (noch) sehr übersichtlich ist. Aber die Jungs müssen da noch einiges hinzufügen, um eine wirkliche Konkurrenz zu Virtual Center darzustellen. Aber fairerweise muss man sagen, dass Vmware ja auch ein paar Jahre Vorsprung hat.
Die Nodes selbst ließen sich leicht installieren, allerdings dulden sie nichts und niemanden neben sich, denn die plätten die gesamte Festplatte und nisten sich darauf ein. Xensource Xen, Oracle und SLES auf eine Platte zu bekommen, war eine ganz schöne Kopier- und Partitionier- Orgie 😉
Vor allem gibt es unter diesem Xen das bekannte xm nicht mehr, sondern xe was ich mir aber noch nicht näher angeschaut habe.
Als Storage für die Gäste ließen NFS, ISCSI auswählen, sowie lokale LVM Volumes (ziemlich tricky, da neue LVM Container bereitzustellen, wenn man den von der Installation gelöscht hat). Für ISOs lies sich noch zusätzlich CIFS verwenden.
Maschinen zu migrieren war nur einen Knopfdruck entfernt und lief ausgesprochen zügig, auch HVM Gäste.

Oracle VM war so das große Fragezeichen. Ich hatte vor einiger Zeit probiert mal den Manager unter RHE4 zu installieren, aber die Installation brach dann irgendwann mit obskuren Meldungen ab. Der Verdacht lag bei zu wenig Ram, da als Minimum 2GB angegeben wurde. Aber auch auf der DL380G5 tat sich nicht viel mehr.

Doch es gibt ein paar Kommandotools (virt-install) ließen uns zumindest Gäste erstellen. Allerdings weiß ich immer noch nicht, wo der das hinterlegt, denn bricht er beim ersten Start der VM ab, wegen einem Fehler, weiß er, dass es diesen Namen schon gibt, aber die Konfig war auf die schnelle nicht zu finden.
Wir haben dann einfach einen Windows HVM Gast vom SLES genommen, Konfig angepasst, und es lief.
Da der Kunde einen Oracle Support im Haus hat, wird die Entscheidung wohl für Oracle fallen, da auch das Cluster Dateisystem OCFS, von Oracle kommt, passt das alles recht gut.

Also alles in allem, waren das sehr aufschlußreiche zwei Tage 🙂

Gestört

echt, aber sowas von. Für nächste Woche bereite ich gerade zwei Rechner vor, auf denen je ein Oracle XenVM, Xensource Xen und ein SLES Xen werkeln. Die Installation war schon ein wenig tricky, aber eigentlich nur nervig. Jetzt wollte ich „mal eben“ ein Windows unter SLES installieren, in einer Xen HVM, und hab nun 3 1/2 Stunden damit zugebracht, dieses dämliche SLES Xen zum starten zu bewegen. Ich wollte dem Kunden natürlich ein Xen mit allen Service Packs hinstellen, aber die haben das Xen HVM eher kaputt gemacht, wie es scheint. Auf dem Zweiten, der nur SP1 drauf hat, läuft es zur Stunde ohne Probleme.

Wenn man nicht alles selber macht … und das nennt sich Enterprise :-/

Veröffentlicht unter Linux