Notiz: Debian WOL aktivieren

Wake On Lan funktioniert genau einmal, wenn es per ethtool aktiviert wurde. Es reicht nicht es nur im BIOS zu aktivieren. Damit das immer klappt, einfach die pre Funktion nutzen:

auto eth0
iface eth0 inet dhcp
pre-down ethtool -s eth0 wol g
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Red Lady

und wiedereinmal hat sich meine liebste Webdesignerin selbst übertroffen. Tina hat für mich ein neues, wunderschönes Theme für mein nunmehr rund drei Jahre altes Blog angefertigt. Für die Feedreader unter euch: kommt, schaut es an 🙂 . „Tina, du kannst Stolz auf deine Arbeit sein!“ Vielen vielen lieben Dank 🙂

Für die Gewohnheitsmenschen unter euch, ihr könnt natürlich euren Favoriten wie gehabt aussuchen. Solltet ihr dagegen noch keinen Unterschied sehen, so genügt ein Klick auf diesen Link um auf das neue Design umzuschalten.

Xfree86 …

Aus aktueller Langeweile (warte auf Mail) habe ich mal geschaut, ob sich bei xfree86.org wieder etwas getan hat. Am 12.08.2007 kam die Version 4.7.0 raus. Auf nicht einer Seite wird mehr Notiz davon genommen. Schon krass, aber da sieht man wieder, wie schnell ein Projekt in die Versenkung verschwinden kann. Nicht dass es mir um xfree86 besonders Leid täte, aber da stellen sich mir zwei Fragen: 1. Wie viele Distributionen setzen Xfree86 noch ein? 2. Wie lang wird Xfree86 überhaupt noch fortgeführt. Ok. ersteres könnte ich mir eventuell noch durch Sicherheitsupdate erklären, letzteres steht im Unix Himmel. Sehr viele Entwickler gibt es bestimmt nicht mehr, bei Xfree86 …

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Nur Stress mit ATI

also als hätten wir es nicht schon gewußt: ATI stellt die beschissensten Grafikkarten Treiber für Linux her. Wer Linux und 3D haben will, der kann direkt zu Nvidia laufen, ohne auch nur einen Gedanken an ATI verschwenden zu müssen.
In der Firma2 habe ich meinen Samsung mittels Xinerama und TFT vom Laptop dazu bewegen können, doch nochmal von Nutzen zu sein. Zu dumm nur, dass beim ATI Treiber (fglrx) in Kombination mit Xinerama aus dem Mauszeiger nur noch ein häßlicher Klotz wird, wenn er sich auf dem zweiten Bildschirm findet. Mit den neusten Treiber wurde dieses Problem behoben, aber natürlich nicht um n weitere einzubauen. So ist der 3D Modus futsch, sprich, alles was mit 3D zu tun hat funktioniert nicht mehr. So wie unter glxgears, glxdemo oder eben, wo es auffiel, Google Earth. Super. Habt ihr Klasse gemacht, AMD/ATI weiter so, dann verschwindet ihr hoffentlich irgendwann in der Versenkung, was Linux Nutzer betrifft. Klar sagt ihr euch „Was interessieren uns die Linux Freaks, wo wir doch Vista zertifiziert sind?“ . Man, da wünschte man sich doch glatt das Nvidia Monopol zurück, damals, als ATI da schon nichts taugte, konnte Nvidia wenigstens halbweg brauchbare Treiber vorweisen.

ATI/AMD ich hasse euch! Ein Königreich für einen Lötkolben ….

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Der Wüstenplanet

beim zappen bin ich gerade beim WDR hängen geblieben, wo gerade „Der Wüstenplanet“ (Dune) läuft, und zwar in seiner original Fassung von 1984. Dieser Film ist einfach sowas von hammergenial. Mit Patrick Stewart, Jürgen Prochnow und vielen weiteren. Ich muss mal die DVD auf meine Kaufliste setzen.

Citrix schnappt sich XenSource

Ei, da ist mir aber eben die Kinnlade runtergefallen. Citrix hat XenSource aufgekauft. Also die Firma, die hinter Xen steckt. Ich denke, da will wohl jemand mit an den reich gedeckten Virtualisierungstisch. Kein Wunder, denn ich vermute mal das Citrix sieht so allmählich seine Felle davon schwimmen. Denn eines der Kern Gebiete von Citrix ist ja nunmal das Verteilen des Desktops mittels proprietärer Protokolle. Wenn nun überall sowieso virtuelle Kisten laufen, Microsoft mit seinem Terminal Server, Linux mit NX oben drauf, was bleibt Citrix dann noch? Ich habe bisher noch keinen kennen gelernt, der positiv von Citrix gesprochen hat, und arschteuer ist diese Software noch dazu. Wollen die sich nun ein zweites Standbein schaffen? Ich kann nur hoffen, dass die keinen Müll mit Xen anstellen. Dafür ist die Software einfach zu gut, wenn auch stellenweise noch ein wenig unausgereift.

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Harry Potter, the very final end

(Hinweis: keine Angst, ihr könnt den Beitrag ruhig lesen, ich verrate nichts und es werden auch keine Andeutungen gemacht. Hier gibt es keine Spoiler.)

Auch ich habe es nun geschafft das Buch fertig zu lesen und muss sagen, es ist eine wirklich gelungene Mischung aus all den möglichen Gefühlfaccetten, welche ich habe mir vorstellen können. Zugegeben, es gibt wirklich sehr wenig zu lachen, und nur wenige Momente dienen der Heiterkeit, doch alles in allem ein schöner Band.
Ich werde selbstverständlich die deutsche Ausgabe ebenfalls mein Eigenen nennen um vieles nach zu lesen, dessen englische Passagen sich teils mir sehr verschlossen. Erstaunt war ich hingegen, wie schnell mein Lesefluß sich dem Übersetzen im Kopf anpasste, und ich fast nativ lesen konnte, ohne erst übersetzen zu müssen. Doch auch negative Dinge sind mir im Buch aufgefallen. Da wären z.B. Stellen, bei denen klar ersichtlich wurde, dass diese (wenn auch sehr lange aber gute) Geschichte ein wirkliches Ende haben sollte. Vieles ging viel zu schnell und passte nicht wirklich ins Bild, doch am Ende hat Frau J.K.R die Kurve doch noch gerade so bekommen und den rote Faden nachträglich eingewebt.

Doch nun bin ich auch ich damit durch. Viele werden sicher traurig darüber sein, zumal bedacht werden sollte, in welchem Zeitraum die Handlung spielte. 7 Jahre. Viele ehemals Kinder, dürften nun die Pubertät erreicht od. sogar überschritten haben. Harry Potter, Hermine und Ron haben mit Sicherheit ein wenig ihr Leben geprägt, so wie das meine (ein klein wenig) und es war eine Schöne Zeit.

„Das Leben der Anderen“

Eigentlich mag ich ja Filme und Serien bei denen kein „Syncron Studio Berlin“ auftaucht, überhaupt nicht. Zu oft musste ich mir „Derrick“, „Der Alte“, „Seska …“, „Soko …“ und sonstige des Renterns Lieblings- (achja, „Liebling Kreuzberg..“) Serien. Das schädigt ein junges, noch unentwickeltes Hirn beträchtig 😉 Doch hin und wieder schaue ich mir dann doch noch einen Film aus deutschen Landen an, insb. wenn ARTE daran beteiligt war. Außerdem meinte Frau R. aus G., dies sei mal ein anspruchsvoller Film, und, ich habe mir das bestimmt nur eingebildet, mit einem leichten Unterton: „Das ist bestimmt nichts für dich“ 😉 . Keine Frage, beim Stolz ergriffen sagte ich selbstverständlich zu. Zugegeben, freiwillig hätte ich mich eher für Transformers od. Stirb Langsam entschieden, aber nunja … Nach dem Erwerb der favorisierten Zahnpasta (ich bin da sehr eigen) trafen wir uns zu dritt beim C&A. Frau R aus G. wollte noch das eine oder andere kaufen und ihr Freund K. aus G. traf dann auch ein.
Das Kino welches ausgesucht wurde, war das Helia, welches ich normalerweise meide, aus gutem Grund, wie ich später herausfand.
Es ist ein größeres Wohnzimmerkino, mit einer Leinwand, wie ich sie nur aus meiner Schulzeit (1-2 Klasse) kenne. Es versprüht einen Charme aus den späten 40’er Jahren, ja sogar das typische Rattern des Filmprojektors unterstrich die Atmosphäre. Doch bedenkt man den Grund des anwesend seins, so wird man den Gedanken nicht los, dass es kein besseres Kino für diesen Film hätte geben können. Schließlich sind wir gekommen, um uns kulturell weiterzubilden. Um endlich zu Film zu kommen, er war auf seine Art klasse. Dem Titel war leicht zu entnehmen, es ging um „Das Leben der Anderen“. Der Film war mir nur in dem Zusammenhang mit dem vor kurzem verstorbenen Schauspieler Ulrich Mühe im Kopf hängen geblieben.
Der Film spielt mitte der 80’er in der ehemaligen DDR und beschreibt das Leben eines STASI Überwachungsmann- Hauptmann Gerd Wiesler, gespielt von „Ulrich Mühe“ und dessen anfänglich trostloses Leben.

Ost-Berlin, Mitte der 80er Jahre. Der gefeierte DDR-Schriftsteller Georg Dreyman erfährt, daß seine Freundin ein Verhältnis mit einem Minister der SED hat. Er ahnt nicht, daß dahinter eine Intrige der Stasi steckt und er überwacht wird.Der Plan scheint aufzugehen: Dreymans Glaube ans System gerät ins Wanken. Doch bei Wiesler hat die Teilnahme am Leben der Anderen Spuren hinterlassen.Er beginnt, gegen seine Prinzipien zu handeln und trifft eine folgenschwere Entscheidung.

[Quelle: Heilia Kino]

Ich selbst kenne die STASI nur von meinen Eltern bzw. von Dritten, doch im Film selbst gibt es eine Szene, die mir nur all zu bekannt ist. Im Fahrstuhl treffen sich Hauptmann Gerd Wiesler und ein Kind. Das Kind schaut hoch und – ich kannte die Frage bereits – „bist du wirklich von der (bösen?) STASI?“. Der Hauptmann schaut runter und will nach dem Namen der Eltern fragen, verkneift es sich dann doch. Schon meine Eltern prägten mir ein, niemals etwas über die STASI in der Öffentlichkeit zu sagen, denn dies hatte unmittelbare Konsequenzen für die Eltern.

Wie dem auch sei, wer einmal etwas für seine Bildung tun möchte, dem sei dieser Film angeraten. Ein positiver Nebeneffekt – der Altersdurchschnitt liegt so bei 45-70 Jahre und ist damit frei von popkornwerfende- Schwachköpfe und eine Sitzplatz Reservierung ist in den meisten Fällen sicher nicht nötig.

Fazit: kucken, denn so werden die jetzigen und nachfolgenden Generationen darauf vorbereitet, was auf sie zukommt, wenn sie dem kein Einhalt gebieten.

Es lebt!

WinXP unter Xen 3.0.4

Nun endlich gehöre ich zu den Menschen, die ein Windows (brrr) unter Xen 3.0.4 laufen haben. Nicht das es für mich etwas erstrebenswertes war, doch erfüllt es mich mit einer gewissen Befriedigung, nun auch diesen Anteil meiner Xen Anleitung mit aufnehmen zu können. Allerdings gelang es mir nicht Xen aus dem Quellcode zu übersetzen, weil er irgendwie Probleme mit meiner libpth-thread Bibliothek (respektive deren -dev) hat.
Doch mein XP hängt immer noch an der Geräte Installation …. hmm, mal ein Reset ausführen lassen.

Update

Also nach ein paar weiteren Anläufen bin ich nicht wirklich schlauer geworden. Die XP Installation bleibt beim ersten Durchlauf bei „Komponenten werden registriert…“ scheinbar stehen und wird auch für die nächsten 5-6 Stunden nichts machen. Nach einem Reboot des Gastes bleibt er zwar wieder scheinbar an besagter Stelle stehen, doch nach 1-3 Stunden rödelt er dann doch wieder und die Installation kann endlich abgeschlossen werden. In meiner Xen Anleitung habe ich nun Windows HVM mit eingepflegt, allerdings wie oben schon erwähnt, nicht mit den Debian Etch Paketen, denn mit denen ließ sich der Gast garnicht erst starten.
Wie dem auch sei, nun laufen zwei Windows Kisten, eine mit LVM, die andere in einer Datei und ich spüre keinen sonderlichen Unterschied, aber ich habe auch nicht wirklich darauf getestet.