Neue Hardware (seit langer Zeit)

Ich habe ja vor einigen Jahren davon abgeschworen, mir wieder fette Hardware ins Haus zu holen, aber um Xen’s HVM (Hardware Virtualisierung) Fähigkeiten zu testen, benötigt es eine neue CPU und ein passendes Board. Nach ein wenig suchen und Fragen entschied ich mich für einen AMD-X2 BE2350 (45Watt), zwei Gigabyte Ram und einem Asus M2NPV-VM, welches laut Xen Liste gut laufen soll, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten wie der Maus etc. Meine Xen-Anleitung hat noch sehr viele Lücken, insb. was den Windows Teil betrifft. Ich hoffe, dass ich dann irgendwann mal die Seite weiter pflegen kann. Aber immerhin haben schon einige Vorschläge gemacht, diese zu verbessern, od. haben selbst Hand angelegt. Danke nochmal an dieser Stelle.

Nächste Woche kann es los gehen, dann kann ich den PIII700 mit dem Asus Cubx endlich in den Ruhestand schieben. Aber mein Mini bleibt mein Hauptrechner 😉

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Mixed

Wieder eine Woche um, und damit der Juli. Ein seltsames Gefühl die Zeit dermaßen dahin rennen zu sehen. Der jetzige Kurs brachte ein paar neue Erkenntnisse mit, die weniger schon sind. Auf der SLES10 (SP1) DVD fehlen ein paar Pakete, die man benötigt, möchte man das web-cradm.org Paket nutzen. Da wären z.B. pam-mysql (musste ich von Hand übersetzen), oder auch postfix-mysql, welche ich aus dem Welt weitem Datenspeicher fischte. Nicht wirklich spaßig und Zeitraubend.

Auf der anderen Seite kann ich wohl endlich mal meine Webdesignerin kennenlernen, so von Angesicht zu Angesicht. 🙂 Allerdings werde ich mir vorher noch eine Kleberolle kaufen müssen, für die unzähligen Katzenhaare, die da sicher rumschwirren werden 😉

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Einfache Versionsverwaltung mit Mercurial

Also ich war ja bisher kein Fan von Versionsverwaltung mittels der Programme, die so zahlreich in den letzten Jahren erschienen sind. Zwar hat der Martin mal versucht die Vorteile davon zu erörtern, sinngemäß: „Wenn du eine Config Datei nach config.bak umbenennst, bist du schon ein Kandidat für [hier das Wort einsetzen, welches ich längst wieder vergaß]“. Seit gestern verwende ich Mercurial für meine LaTeX Dokumente. Nicht einfach so, aus heiterem Himmeln, weil ich es die Fehlersuche vereinfachen wollte, nein. Der Grund liegt darin, dass mehrere Personen an diesen Foliensätzen doktern wollen, und das womöglich zur gleichen Zeit. Da wäre eine Versionsverwaltung dringend angeraten, also hat der Herr über die Dokumentation meiner Firma, Anselm, Mercurial vorgeschlagen.
Meine wichtigsten Befehle beherrsche ich nun bereits im Schlaf:

$ cd doku/bind-beamer

# Initialisieren
$ hg init

# Dateien zur Verwaltung eintragen
$ hg add latex/bind-beamer.tex

# Neue Version einpflegen
[Datei bearbeiten]
$ hg commit -m "Erste Folie, der Tag beginnt"

# Anschauen, was bereits getan wurde
$ hg history

# Zu  einer alten Version zurückkehren
[Datei kaputt gemacht]
$    hg revert −r  3  latex/bind-beamer.tex

Sehr praktisch ist auch die Shell Erweiterung für die Tab Taste.
Schwieriger wird es sicher, wenn ich nicht mehr allein arbeite, sondern andere noch dazu kommen. Mal schauen. Eine gute deutsche Zusammenfassung bietet diese PDF Datei.

Update

Möchte man Projekte über SSH gemeinsam auf einem Server verwalten, so reicht es, wenn das Projekt zentral liegt. Dieses muss zuvor mittels „hg init“ initialisiert werden. Danach kann man folgende Befehle verwenden:

Rechner 1 und Rechner n

Zuerst vereinfachen wir das hochladen:

$ cat .hg/hgrc

[paths]
default = ssh://user@1.2.3.4/~/latex/
default-push = ssh://user@1.2.3.4/~/latex/

[email]
from = user@domain.foo

Dann klonen wir das Verzeichnis vom Server:

$ hg  clone ssh://user@1.2.3.4/~/latex/

Danach das übliche Ändern und „commiten“. Dann können wir die Änderungen hochladen.

$ hg push 

Um Änderungen wieder einzupflegen, reicht folgendes Kommando.

$ hg pull -u
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Drei Wege, ein Ziel

Erstaunlich, da erstelle ich doch wieder ein paar Folien für den Kurs diese Woche, da begegnet mir erneut ein neues Programm, für eine „alte“ Aufgabe: dns Abfrage

Fassen wir zusammen:

  • nslookup – der Klassiker schlechthin, wird aber langsam verdrängt
  • dig – Erledigt die Aufgabe besser und ist flexibler in der Handhabung
  • Nun kenne ich noch host und ist gut für den Enduser geeignet

Beispiele für das Abfragen des MX Eintrages:

nslookup
# nslookup -querytype=MX denny-schierz.de
Server:         192.168.3.254
Address:        192.168.3.254#53

Non-authoritative answer:
denny-schierz.de        mail exchanger = 10 denny-schierz.de.
denny-schierz.de        mail exchanger = 20 mx01.kundenserver.de.
dig
# dig mx denny-schierz.de
;; QUESTION SECTION:
;denny-schierz.de.              IN      MX

;; ANSWER SECTION:
denny-schierz.de.       43150   IN      MX      20 mx01.kundenserver.de.
denny-schierz.de.       43150   IN      MX      10 denny-schierz.de.

;; Query time: 12 msec
;; SERVER: 192.168.3.254#53(192.168.3.254)
;; WHEN: Sun Jul 22 21:21:50 2007
;; MSG SIZE  rcvd: 84
host
# host denny-schierz.de
denny-schierz.de has address 212.227.82.111
denny-schierz.de mail is handled by 10 denny-schierz.de.
denny-schierz.de mail is handled by 20 mx01.kundenserver.de.
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Spam Spam Spam

Wie es scheint, muss das Wetter im Spammerland absolut mies sein. Nachdem die ersten zaghaften Versuche mit dem PDF Spam sich wohl rentiert haben, wurden die Botnetze hochgefahren und laufen auf Hochtouren. Nicht nur dass, sondern mittlerweile landen auch Excel Tabellen und Zip Dateien im Postfach gelandet. Nahezu jede Stunde landet etwas Neues in der Mailbox.

[Sarkasmus]Ist die selbstjustiz eigentlich immer noch verboten?[/Sarkasmus]

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Die Eule brachte ihn

harry_potter_7.jpg

Zu dumm, wenn die Dachfenster für hiesige Gelb-Eulen einfach zu unpraktisch sind, um durch sie hindurch fliegen zu können. Also blieb nur die Tür, welche ebenfalls noch zu öffnen war. Nun aber halte ich Band Nummer sieben in der Hand, von Harry Potter. Ärgerlicherweise habe ich nicht die geringste Zeit, auch nur eine Seite (und dann noch eine Seite, och, die dann auch noch, und ach naja, lese ich bis zum Kapitelende …) zu lesen. Zumal das Buch auch noch in englisch ist, was den Lesefluß ein wenig hemmt.
Nun heißt es: Mit verbundenen Augen und Ipod auf den Ohren durch die Welt wandeln.

Unsendbar

Beim Kauf von Hemden und einem fetten Eis in der Hand, hatte mich plötzlich eine Kamera vom HR im Visier. Es gab wohl einen Test der hiesigen Dönerbuden, worauf ich sogleich meine Chance witterte und mich über die Dachpappe beschwerte. Leider bezog sich der Test lediglich auf die Hygiene, nicht auf den Geschmack. Ich blubberte ein paar Worte und zog von dannen. Die jungen Leute werden den Teil des Bandes zu den Kuriositäten legen und weniger geschwätzige Leute filmen.

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strange foreigner

… in Böblingen (bei Stuttgart) ging ich schnellen Schrittes gen Bahnhof entgegen um die Zeit vom Hotel bis zur S-Bahn zu ermitteln. Angekommen notierte ich mir die Zeiten als mich ein Mädel so um die 20-23 ansprach. Sie frug mich, ob ich einen Fahrkartenautomaten bedienen könnte, da sie leichte Probleme damit habe.
Ihr Auftritt hatte etwas befremdliches. Die dunkelblonden, gewellten Strähnen hingen schlaff herunter (angesichts der Temperaturen nicht weiter verwunderlich), die Wimperntusche unterstrich ihre zierliche, ja gar, zerbrechliche Figur. Einzig mit einer kleinen Reisetasche „bewaffnet“. Solche Mädels sind Land- auf. Land- ab zu finden, doch etwas noch sonderbareres fiel mir an ihr auf: sie zitterte am ganzen Leib. Ich habe wohl schon zu viele Krimi Serien gesehen und mein erster Gedanke, welcher mir durch die undurchsichtigen Windungen entlang glitt: Entzugserscheinungen.
Nach ein paar Irritationen am Automaten gelang es mir schließlich doch noch, die begehrte Karte aus ihm heraus zubekommen. Immernoch zitternd frug ich sie indirekt, ob sie nervös sei, was sie verständlicherweise bestätigte. Ich nahm ein Gespräch auf und erfuhr so, dass sie in der Kosmetikbrachne tätig sei und der Kundenkreis im Raum Stuttgart sei. Sie musste in einem Kaff ausharren in dem es kein „Nachtleben gäbe. Ich bildete mir ein dass sie ein wenig ruhiger wurde, was den ausgesprochenen Gedanken untermauern würde. 2:40 Minuten hat sie noch vor sich: ~2Uhr wird sie wohl in ihrer Stadt ankommen. Hoffe ich.