Flickr war nett mit dir …

viele haben sich ja bereits über die Bevormundung von flickr beklagt, von wegen Zensur und Co. Wir haben hier schon Zustände wie in Amiland und China, bei der es nicht einmal einen gerichtlichen Beschluß benötigt, einen öffentlich zugänglichen Dienst zu beschneiden und zu filtern. Ich für meinen Fall ziehe daraus die Konsequenz, meinen Account nicht weiter zu verlängern, ein Backup der Bilder anzufertigen und dann den Account löschen. Solang ich noch die Wahl habe (und die wird es immer geben), werde ich diese Ergreifen.

Die Zeit der Spoiler naht erneut

Da bin ich mal wieder bei Amazon unterwegs (nur mal kucken) und sehe, dass Harry Potter am 21. Juli erscheinen wird – die englische Ausgabe versteht sich. Da auf jeden Fall ein „wichtiger“ Charakter das Zeitliche segnen wird, ist allgemein bekannt, stellt sich nur die Frage: wen wird es erwischen. Die Frau Rowling hatte es ja angedeutet, dass sie es nicht wünscht, wenn die Geschichte fortgeführt werden würde. Normalerweise würde man davon ausgehen, dass das Bleichgesicht stirbt (nein, nicht Malfoy), denn ohne Bösewicht macht es keinen Spaß, würde man meinen. Doch es gibt noch zu viele der Todesser, daraus ließe sich dann bestimmt noch jemand sehr böses konstruieren. Also muss eine zentrale Figur sterben, da wäre Harry natürlich am naheliegensten, aber DAS wollen wir alle natürlich nicht. Ich weiß noch was los war, als „Take That“ sich aufgelöst hat, da will ich mir nicht vorstellen, wenn Harry stirbt. Ron und Hermine werden sich ineinander verlieben und Kinder bekommen (mit roten, lockigen Haaren), also können die auch nicht sterben …. Also, es bleibt spannend – noch. Und genau da ist das Problem, oder vielmehr, mein Problem.
Letztes Jahr las ich einfach im Schnelldurchlauf ein Blog und mitten in einem Satz kam heraus, dass Dumbledore stirbt. Das sorgte im betreffendem Blog für Unmut, was ich durchaus verständlich finde. Auch wenn es das eigene Blog ist, sollte man soviel Rücksicht nehmen und den anderen den Spaß nicht verderben.

Nun stehen wir ab dem 21.Juli erneut vor diesem Problem, denn die Deutsche Ausgabe wird erst am 27. Oktober erscheinen, laut Amazon. In unserer vernetzen Welt etwas nicht versehentlich mit zubekommen, ist genauso wahrscheinlich, als wenn in einem Dorf im Odenwald die geschiedene Frau Neumeier nun schon den zweiten Mann in hier Haus lässt, und das innerhalb einer Woche.
Was also tun? Scheuklappen aufsetzen, Stöpsel in die Ohren, DSL Kabel rausziehen? Zwei Monte an Vorräten kaufen und einsperren? Hierzulande sicherlich keine Ernst zunehmende Alternative. Es bleibt also nur die englische Ausgabe zu erwerben. Die passt zwar nun überhaupt nicht zu dem bestehenden Band, aber mangels Alternativlösungen …. Wenigstens habe ich dann mal ein Harry Potter Buch, mit einem schönen Cover, und überhaupt, wo bleiben die kreativen Designer? Die deutschen Bücher haben teils so grottenhäßliche Cover .. aber das ist ein anderes Thema.

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spam per pdf

Tss, heute muss ein guter Tag für Spammer sein. Erst klingeln bei mir Institute durch, die Test machen wollen, Tele2, die wohl noch nicht genug Abmahnungen erhalten haben und … keine Ahnung, da habe ich aufgelegt.

Jetzt bekam ich vier, oder fünf Mails, mit Kauderwelsch wie diesem:

Er tun kann. Sanft, auch so weise. Bei deinem ersten.
Du mir so gut zugehXrt hast. Vor der schlaffen MXdigkeit und Unlust seiner Haut. Ihm noch schwerer, mit deiner GXte und Geduld.
Manche Jahre lang einfach. Das sind Dinge, und Dinge kann man lieben. Der kleine Prinz dachte.
Essen fXr beide vorhanden. Liebe stehen im Widerspruch, im. Verstehe nicht zu sprechen, ich verstehe auch nicht.
Deshalb machen sie uns so viel Verdru. Zeichne mir ein Schaf. Anderes Nest ist der junge Vogel gewXhnt.
Von den Laternenanz. So wird er eifriger werden. Ich bin sehr alt, ich habe keine Platz f.
Ganz gelXscht hatte, den,ewigen Durst. Selten sprachen sie anderes miteinander, als der Dienst. Aber du warst ebenso dumm wie ich.

Im Anhang eine PDF, die auch wirklich eine ist, die wieder wohl Werbung für irgendwelche Aktien macht. ….

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Ich liebe Heimarbeit

Also ich finde ja Heimarbeit göttlich. Zwar dauert der „Tag“ zumeist so lang, bis die Vögelchen ihre Stimmen erneut entdeckt haben (und ausführlich testen :-/ ..), und ich meinen Chef selten sehe, aber an Tagen wie diesen ist es genial, mal eben so alle 2-3 Stunden unter die Dusche springen zu können, oder bei einem akuten Blackout sich einfach mal für 20 Minuten auf’s Ohr zu hauen.

Ich glaube, das hat mir bei meinem alten Job echt gefehlt 🙂

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Neue Xen Anleitung ist verfügbar

Endlich ist es vollbracht – oder zumindest ein Anfang davon – die neue Xen Anleitung steht ab sofort zur Verfügung. Da Google den Link bereits sehr gut kennt, habe ich mich dazu entschlossen, ihn beizubehalten und die alte Anleitung zu verschieben.

Linup-Front GmbH

Ganz herzlich muss ich mich bei meinem Arbeitgeber, der Linup-Front GmbH bedanken, die es mir erlaubt hat, diese der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. 🙂

Die Anleitung ist derzeit noch ein riesiger, großer Klotz an Informationen. Sobald ich wieder Zeit habe, werde ich sie in kleine Teile zerlegen, sodass der arme TUX der PUG und die Browser nicht allzuschwer zu schaffen haben. Da ich aber ständig eine Kopie auf dem Laptop mit mir rum trug, was so einfacher, den Überblick zu behalten.

Wenn ihr euch auf die Anleitung stürzt, lest euch bitte die Anmerkungen durch 🙂

Also verbreitet die Frohe Kunde und macht Werbung für uns. Mit ein wenig Glück, treffe ich den einen oder anderen in einem Xen Kurs der Linup-Front wieder 😉

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„Rettet den Döner“

Jetzt fangen die hier damit auch schon an. In Düsseldorf habe ich den furchtbarsten Döner meines Lebens gegessen. Da war statt Fleisch diese Dachpappe drin, die mittels Fett und Salz abgeschmeckt wird. Da ich draußen bestellte, sah ich den „Spieß“ nicht, sonst wäre ich vom Kaufvertrag zurückgetreten.
Lieber zahle ich meine 4€ und habe dann aber einen original deutschen Döner, statt nur 3,50€ und mit Dachpappe gefüllt. Ekelhaft sowas …

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Diese Welt …, und ihre Kreativen…

Also mal unter uns. Diese Welt ist doch absurd. Ich wollte das schon vor Ewigkeiten schreiben, aber mangels Zeit ist es mir wieder entfallen. Wie gut, dass sich das noch nicht geändert hat, nun aber zum eigentlichen Thema:

Als jemand der im Hotel und anderswo durch die bunte Werbevielfalt vom Fernsehen wandelt, bin ich immer wieder auf’s Neuste fasziniert. Da reden wir vom Klimawandel und kuriose Wetterphänome die damit einhergehen, die saftig steigenden Strompreise, die Probleme der Entsorgung der verbrauchten Akkumulatoren und so weiter und so fort. Nun, scheinbar möchten die Konsumenten nicht wirklich auf ihren Komfort verzichten und weiterhin Energien in Produkte stecken, deren Sinn mir sich nicht in ihrer Gänze erschließt. Anders lässt es sich nicht erklären, als das sehr viele Autospots gezeigt werden, die von Geländewagen handeln, wie sie sich „cool“ durch die „saubere“ Stadt schlängeln, statt durch Morast im Amazonas, oder die Weiten der Prärien in Afrika.
Auch der Neuste, ganz sicher aus amerikanischer Produktion, hilft einem Hilflosen mit seinem, nunja, sagen wir, einem etwas in die Jahre gekommenen Auto, und gibt Starthilfe. Er (der Hilflose) bittet um ein klein wenig mehr Gas, worauf sein Gefährt dann sich in die Lüfte erhebt und nach einem kurzen Moment die Boden wieder, etwas unsanft, berührt. Was wollen uns damit die Kreativen damit sagen?! Die Energiekosten scheinen entweder nach wie vor zu niedrig angesetzt zu sein, oder es wurde lediglich der Sprecher ausgetauscht um Kosten zu sparen. Beides nicht wirklich klug. Aber nunja, die SUV (Sport utility vehicle), so der Kosename, wie sie zwischenzeitlich genannt werden, scheinen wirkliche rasenden Absatz zu finden. Mal schauen wie lang noch.

Damit noch nicht genug, ja auch für das etwas handlichere Portemonnaie (und ich meine nun nicht die, welche nur Kreditkarten beinhalten), lässt sich hervorragend Energie verschwenden. Früher, als ich noch jung, dynamisch und Bauchmuskeln besaß, ja da waren die Menschen in der Lage sich zu rasieren, ohne eine einzige elektrische Energiezelle zu benötigen. Natürlich weiß auch ich, das dies heute nach wie vor möglich ist, doch die Werbewelt suggeriert uns auf’s vortreffliche, das dieser Gedanke völlig falsch ist und einer Korrektur bedarf. Nicht umsonst wurden in den letzten zwanzig Jahren 293873472 Patente angemeldet, um nun den revolutionären Nassrasierer zu präsentieren, auf welchen die Männer (und selbstverständlich die Nutznießerinnen) schon seit der Entdeckung des haarfreien Rückens (das Haare auf der Brust längst aus der Mode sind, hat sich schon länger herumgesprochen) gewartet haben. Heute müssen es Rasierer mit Batterien sein. Sie müssen blinken, Schallwellen von sich geben und blaue Kügelchen in konzentrischen Kreisen davon hoppsen lassen. Wer noch auf reinen Handbetrieb setzt, um der Frau eine Stoppelfreie Zone zum küssen bieten zu können, ist nicht mehr gewünscht. Es müssen die Hightech Produkte sein, nur sie ermöglichen die sanfte Haut, die die weibliche Welt verrückt macht – so meint es zumindest die Werbe Industrie.
(Mich würde doch eine zusätzliche Studie interessieren, ob sich ein Zusammenhang sehen lässt, zwischen der Rasierzeit von Frauen ohne vibrierenden Männerrasierer, und nicht vibrierenden Männerrasiern …. aber pfui, was für schmutzige Gedanken 😉 .. )

Damit nicht genug. Nein, der G8 Gipfel ist noch in aller Ohren, da werden unsere umweltpolitischen Ambitionen erneut in Frage gestellt. Dieses Mal geht es um unser aller Gebiß. Auch hier sind reine Handzahnbürsten nicht mehr gern gesehen. Auch hier scheint die Nachfrage solche „Innovationen“ zu rechtfertigen. Ich gehöre nachwievor der Handzahnbürsten- Fraktion an, obwohl ich ebenfalls eine „günstige“ elektrische Variante anzubieten hätte, doch intensiv habe ich sie noch nicht genutzt. Vermutlich war sie einfach zu günstig. Doch die Absurdität das normale Bürstwerkzeug mit einer Batterie ausszustatten, für die Aussendung von Schallwellen, ist einfach zu kurios, um unerwähnt zu bleiben. Onkel Dr. Best möchte natürlich nur das Beste von für uns.

Ein Hoch auf unsere Ingenieure mit Diplom, die unserer Gesellschaft neue Wege aufzeigen unsere Beißerchchen zu reinigen, Stoppeln im Zaume halten und über Schlaglöcher fahren zu können, ohne unseren Kaffee über dem Schoß zu verteilen.

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Flotter support – CaCert

Ich wollte meinem GPG Schlüssel die Signatur von CA-Cert hinzufügen. Das erwies sich als schwieriger. Wird ein Mail-Adresse im Account hinzu gefügt, so versucht CACert eine Testmail dorthin zu senden, mit einem entsprechenden Link. Nur zu dumm, dass er direkt auf die Domain gehen wollte und nicht vorher mal einen beliebigen DNS Server im Netz befragt hat, ob eventuell der MX ein anderer ist, der für diese Domain zuständig ist.

Die Sache war in 15Min (MEZ 2Uhr) gegessen. 🙂 DAS nenne ich einen flotten Support. Es gibt nun hier einen aktualisierten Schlüssel von mir.

Laptop hier – Netzteil dort

Der Alptraum eines jeden Reisenden: Laptop mitgenommen (merkt man ja schon am Gewicht, wenn der fehlen sollte), aber das Netzteil fernab liegend, im Schulungszentrum liegen gelassen. Jetzt darf ich 53€ ausgeben für Ersatz, obwohl ich es nur bis zum Donnerstag benötige …, und zwar vom Konto: „Ungeplante Ausgaben, die du überhaupt nicht machen willst“

verdammt …

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Rsync über einen anderen SSH Port

Will man rsync mitteilen, dass er einen anderen SSH Port verwenden soll, so wird folgende Notation verwendet:

rsync --progress -vrae 'ssh -p 2222' foo@foo.domain:/home/foo  /home/foo

Für mehrere Verzeichnisse gilt der gleiche Syntax wie in der Shell:

rsync --progress -vrae 'ssh -p 2222' foo@foo.domain:/'{bin,lib,sbin,...}'  /home/backup/
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