Seltsames NFS Phänomen mit Rechten

In einem speziellen Kurs baue ich mit den Teilnehmern einen LTSP Server auf. Als Distribution habe ich bisher immer Ubuntu Dapper verwendet, was auch, abgesehen vom GDM, der sich nur einmal auf den Thinclients meldet und dann nie wieder, problemlos gestaltet. Dieses Mal nahm ich die Edgy Variante.
Das Setup gestaltet sich so, dass zwei Server installiert werden:

Server 1: Normale Edgy Desktop Installation mit DHCP, NFS und den LTSP Erweiterungen.
Server 2: Eingerichtetes LVM mit /home als NFS export und Proxy

Das /home holen wir uns vom Server 2 und mounten es entsprechend nach /home auf Server 1. Die UID/GID sind auf beiden Rechnern identisch und auch die NFS Export/Import Angaben sind Standard.

Die Thinclient Rechner können booten und die User melden sich ganz normal an. Dann haben wir mal KDE installiert und stießen dann auf ein sehr seltsames Problem. Beim Anlegen der Verzeichnisse unterhalb von ~/.kde/share gab es nach dem anlegen der Ordner und Dateien kein Recht mehr, sie weder zu lesen, noch sie zu schreiben. Ein normales „ls ~/.kde/share“ endete mit einem „Permission denied“. Aber ein „mkdir -p 1/2/3/4/5/6/7/8“ und sonstiges klappte absolut ohne Probleme. Die Verzeichnisse gehörten dem richtigen User und der richtigen Gruppe. KDE hat die Verzeichnisse mit einer Umask von 077 angelegt.

Selbst als root (Server2: no_root_squash) auf Server 1, war es mir nicht möglich irgendetwas zu ändern. Weder löschen, noch noch Rechte ansehen od. sonstiges. Löschen und ändern konnte ich nur auf Server2.
Was ich auch nicht verstand: ich konnte kein „ls -ld ~/.kde/share“ machen, aber 2x Tab zeigte mir den Inhalt des Verzeichnisses von share.
Als Kernel wurde der Standard Kernel von edgy genommen.

Da ich eventuell vermutete, dass es der Thinclient Kernel (ltsp 2.6.16) sein könnte, habe ich auf einer normalen WKS mir den GDM via „X -query rechner1 :0“ geholt und es so probiert. Doch da trat genau das selbe Problem auf.

Bei Gnome, und ICEWm habe ich ähnliche Probleme gehabt, vor allem beim Firefox. Da ließen sich Einstellungen nicht speichern und ließ den FF abstürzen.
Ich bin da absolut ratlos, zumal ich auch nicht viel Debuggen konnte. Das hätten mir meine TN sicher nicht verziehen 😉

Veröffentlicht unter Linux

Offline Feedreader

Da ich des öfteren kein W-Lan unterwegs habe, wäre es natürlich klasse, um Schulungszentrum den lokalen Feedreader füttern zu können, um dann die Inhalte offline im Hotel zu lesen.
Mein Apt verrät mir, dass es das Programm „liferea“ gibt. Bevor ich mir das installiere (aus den Quellen), habt ihr bessere Programme? Thunderbird möchte ich dazu nicht nutzen. Der hat mir so schon zu viele Konten.

Veröffentlicht unter Linux

„Neu, jetzt boch besser …“

Unglaublich, ich dachte früher, meine Handzahnbürste ließe sich nicht mehr optimieren, von ihrem Aufbau und Funktion. Ich muss sie immer noch in die Hand nehmen und die Bewegungen so ausführen, wie es mir der Zahnarzt mit 4 Jahren gezeigt hat und ich lebe nachwievor sehr gut damit. Pustekuchen, jetzt gibt es die stinknormalen Einwegdinger mit Batterien!! Vibrationen sollen die Zähne noch besser reinigen. Das ist genauso absurd wie Nassrasierer und Schallwellen.

Veröffentlicht unter Blubb

MX-Server: DoS od. kein Dos, das ist hier die Frage …

Das habe ich auch noch nicht erlebt. Da schreibt der Herr Bischof, er könne keine Mails versenden und was muss ich sehen? Der arme Postfix hatte 2024 Mails in der Queue. Alles MAILER-DAEMON Nachrichten. Da hat jemand Mails an einen nicht existierenden Account diese Domain gesendet und das in sehr kurzer Zeit. Wird Zeit dem Postfix mal ein paar Rate Limits mitzugeben. Das hätte ich schon sehr viel früher machen sollen. Verdammt …

Eine kleine Schleife aller:

 for i in `mailq | grep MAILER-DAEMON | cut -c 1-12`; do  postsuper -d $i; done;

… hat den gröbsten Mist beseitigt. Mal schauen was der Markus noch so findet.

Veröffentlicht unter Linux

Weischt Du! Streetlife

Was für ein wunderbarer Tag in München. Die Sonne scheint hell und warm, der ICE war fast leer und pünktlich zugleich, lernte erneut nette Menschen kennen und festigte auch bereits bestehende Vorurteile, bzw. sah sie erneut bestätigt.
Ich stieg zielsicher in die falsche S-Bahn ein und fuhr bis vor die Tore Münchens, bis ich meinen Irrtum erkannte. Nichts weiter tragisches, hatte ich doch nur acht Minuten zu warten, bis die ersehnte S-Bahn zurückfuhr und mich zum HBf beförderte.
Wartend stand ich auf dem Bahnsteig, wo ein paar pubertierende halbstarke ihren Humor und Sprachkentnisse verglichen, fanden sich unter ihnen, bzw, doch ein wenig abseits, zwei besonders herausstechende Subjekte Objekte, die scheinbar eine Konversation mit den anderen versuchten.
Die Kleidung der Beiden, der freche, kurze Haarschnitt sowie das singende schreiende Handy (was haben sich die Entwickler nur dabei gedacht, für das Ohr völlig untaugliche Lautstärken zu erlauben), mit nur allzuoffensichtlichen Texten und dem katastrophalen Satzbau (selbst für meine Verhältnisse), konnte ich sofort die dazu passende Schublade öffnen und sie hineinstecken.
Erfreulicherweise saßen sie mir gegenüber und der größere Schwachkopf Jungendliche erfreute den gesamten Wagon mit seiner Musik Denkweise, mit dem Handy als Leitfaden (In Japan Kult, nennt sich Karaoke). Da ich meine eigenen Gedaken nicht mehr so recht zu fassen bekam, bat ich ihn doch, seine Heiterkeit, zuzüglich Handy, ein wenig zu drosseln. Darauf hin sagte er, in einer mir unbekannten Sprache, etwas zu mir, aber aufgrund des Lärmpegels verstand ich nichts. Da sich mittlerweile auch sein Kollege mit in diese „Wortfetzen“ einband, gab ich mehrmals zu verstehen, dass ich ihre Sprache nicht verstand. Der Große sah dann wohl ein, dass er wirklich das Gerät leiser drehen müsse, um mir die Gelegenheit zu geben, zu verstehen, was die beiden mir mitteilen möchten.

Ich sollte noch anmerken (für den weiteren Akt der nun folgt), als sie einstiegen, gab der Große etwas von sich, was mich ein wenig schmunzeln ließ. Da ich dieser Artikulation und des Dialektes, wie er in Bayern vorstellig ist, nicht artgetreu wiedergeben kann, hier eine Fassung in hochdeutsch: „Wir leben hier in Deutschland und da wird deutsch gesprochen!“.

Es kam wie es kommen musste, sie fingen an sich mit mir zu „unterhalten“. Da wurden grundsätzliche Dinge geklärt wie „Was ist ein Neonazi“ und wie erkennt man eben diese (mangels Spiegel, hielt mein Kommentar zu dieser Frage lieber für mich) und ob ich mich denn für Politik interessieren würde. „Das könnte spannend werden“ dachte ich mir.
Das „tiefere“ Gespräch führte ich allerdings mit dem Kleinen, da sich der Große wohl nicht im Stande sah, meinen Sätzen zu folgen, aber, immerhin, er schaltete seine Minijukebox ab und steckte es in die mit Buttons reich verziehrte Brusttasche, bei der jeder Button Sammler vor Neid erblasen könnte. Einen von diesen zeigte er mir höchstpersönlich: „Skin and Punk“ stand auf diesem, nachdem wir den Kleiderstil erörterten. Wobei, ich glaube es war bei dem Thema, nachdem ich doch erwähnte, dass Nazis in erster Linie Rassisten seien. Dabei sprach dieser wieder ein paar Worte und grüßte den europäischen Mitbürger, der am Eingang stand. „Er hasse keine Ausländer“ meine ich verstanden zu haben. Er sprach auch sehr erheitert von „White Power“ (ah, er mag wohl Letheal Weapon II(I?) „Sie können nicht nach Südafrika, sie sind schwarz!“) und zeigte darauf hin auf seine weißen Schnürsenkel. Der Sinn erschloß sich mir aber nicht.
Sein Kollege hat sich derweil einen Platz neben mir ausgesucht, für ein tiefergehendes Gespäch, und ich erkannte kristallklar, das eine od. andere Bier wird sicherlich der Rhetorik sehr abträglich sein.
Wir unterhielten uns ein wenig über Ansichten, Respekt und dass er vor niemandem Respekt habe, vor allem nicht einem wie mir. Schuld an diesem Umstand, den ich „wirklich“ zu tiefst bedaure, sind meine Haare, bzw. ihre Länge.
Ihm den Unterschiede zwischen Geschmack und Respekt zu erläutern schlugen fehl und der junge Schläger Herr wurde in seinen Antworten von seinem Freund mit Kommentaren bestärkt: „Du redest da hat er das Maul zu halten, sonst polier ihm die Fresse“ . Allerdings gab der Kleine des öfteren Bitten ab, der Große möchte doch bitte die „Fürze“ halten, was auch immer das für ein Wort sein mag, doch es half nicht wirklich. Ich nehme mal an, soviel aneinanderhängende Worte konnte er schon lange nicht mehr sprechen, sodass er wohl froh darüber war, es noch, sicherlich aus seiner Sich, zu können. Das wollte er sich natürlich nicht entgehen lassen.

Doch richtig unterhaltsam wurde es, als der Jüngere Intelligentere von beiden Wörter wie „Streetlife“ in einem „Satz“ fallen ließ. So eine wunderbaren Vorlage konnte ich natürlich nicht widerstehen, als frug ich, was denn dieses „Streetlife“ bedeute. Er musste noch Worte fassen und antwortete stattdessen mit einer Gegenfrage, ob ich wohl dumm sei, und kein Englisch könne. Es war wohl mehr eine Feststellung, als eine Frage. Ich ließ nicht locker und wollte herausfinden, was denn nun der Kern der Aussage sei, und bat ihn die Worte auf deutsch wieder zu geben. Was folgte war die pure Stille meines Kontrahenten. Ich könnte es mir eingebildet haben, aber ich meine ein kichern der übrigen Fahrgäste vernommen zu haben, die äußerst interessiert am Gesprächsablauf passiv teilnahmen.
Was später folgte war nur das, was ich mir schon dachte. Er fand keine Antwort und griff nun zum Wortschatzbuch, welches noch weiter unten im Sumpf stecken musste.

Der Große wurde nun allzuoffensichtlich des Gesprächs überdrüssig, an welchem er ohnehin kaum teilnehmen durfte, und drohte dann doch lieber mit Prügel. Da mir so schon ein klein wenig mulmig war, war ich nicht sonderlich erpicht darauf, eine Prügelei mit zwei angetrunkenen *Nazis, bei denen sich Hitler was schämen würde, anzufangen, führte ich das Gespräch mit dem Kleinen weiter und ließ den Großen einfach links liegen.
Desweiteren sind meine Aikido Fähigkeiten noch zu frisch und noch nicht tief genug im Unterbewußtsein verankert, als dass ich es riskieren würde, zumal ich in voller Reisemontur (Koffer, Rucksack Laptop) da saß. Und inwieweit die Umstehenden eingegriffen hätten …. da war ich doch ein wenig erleichtert meine Station erreicht zu haben.

Fazit: Egal ob in Nazitracht oder im Anzug: Das Hirn hat den Evolutionsgrad einer Amöbe nie erreicht.

Froh

Was bin ich doch froh darüber, dass ich meine Sommerreifen schon aufgezogen habe. Ich hätte jetzt echt keine Lust gehabt, bei dem Schneegestöber und dem eisigen, nassen Wetter die Reifen zu wechseln **hmpf**

Veröffentlicht unter Berlin

Bahnnervtöter

Es gibt ja so einiges, was mich nervt, zu den nervigsten Dingen gehören:

    Bahn hält, Gruppe A will aussteigen, aber nicht kann, weil Gruppe B sich wunderbar vor der Tür platziert und sich hineinzwängen

  • Damen (~40> 2 Kinder, Steuerberater/Lehrer/Beamter, Parfüm und Schminke meiden, wie der Teufel das Weihwasser,Turnschuhtrager, „bis 6 uhr schlafen reicht völlig“ und um 22Uhr ins Bett „Geher“) die auf ihren Sitzplatz bestehen und selbst Kinder vom Platz verscheuchen, statt einfach sich auf den Platz daneben zu setzen, der frei (nicht reserviert) ist.

XFCE 4.4 – auch nach dem dritten Anlauf nichts

Ich habe heute den dritten Anlaufen unter XFCE 4.4 gewagt und muss sagen: mir gefällt es nicht. Zwar finde ich den Composite Manager ganz toll, solange ich nicht den Wunsch hege, ein Fenster zu verschieben (vom Öffnen und Schließen erwähne ich mal nichts), aber mit einer ATI unter PPC, ist es einfach nur grotten langsam. Nagut, kann man ja abschalten. Dann hätten wir das Panel (od. auch Leiste genannt) die von ihrem Funktionsumfang ja noch weniger beherrscht, als das gnome-panel. Nun könnte man natürlich einwerfen: „Ja dann kick doch das xfce-panel und verwende das von gnome?!“ Sehr ärgerlich ist für mich, dass das Panel nur durchsichtig wird, wenn Composite aktiviert ist, eine „pseudo“ Transparenz gibt es nicht.

Tja, dann möchte ich noch den Nautilus haben, da mir auch der Dateimanager nicht zusagt, obwohl er um einiges schneller zu Werke geht, als der Nautilus.
Desweiteren kann ich nicht nachvollziehen, warum 10 Pixel unter XFCE kleinerausfallen, als unter Gnome, od. KDE. Das ist auch nicht besser geworden, nachdem ich den XFCE Manager nun explizit mit 96dpi angesprochen habe.
Sehr nervig finde ich auch die Verteilung der Komponenten die das Aussehen bestimmen. Ich muss dann fortwährend schauen, welches Modul es nun war, um dieses od. jenes zu ändern. Das hätte man definitiv zusammen legen gekonnt.

Nehme ich nun also den Nautilus, das gnome-panel und deaktiviere Composite, was bleibt dann noch vom XFCE? Die paar CPU Punkte fallen nun bei einem 1,4GHz Rechner nun wirklich nicht mehr auf. Also XFCE4.4 wird auch für mich auch auf meinem MAC nicht zum Einsatz kommen, solang die Gnome Leute nicht auch noch den letzten Knopf wegoptimiert haben. Dann allerdings werde ich wohl eher zu KDE (zurück) wechseln.

Veröffentlicht unter Linux

Vol 1: Sea of Shadow – Juuni Kooki – The Twelve Kingdoms

Juuni Kokki

Mein im Januar bestelltes Buch ist heute Morgen endlich eingetroffen, zwei Tage nachdem mir Amazon mitteilte, den Liefertermin nicht halten zu können.
Tokyopop hat es doch tatsächlich geschafft, die japanischen Novellen zu übersetzen und auf den Markt zu bringen. Ich halte in diesem Fall die US Ausgabe in den Händen, da nicht feststand, wann und ob auch eine deutsche Version erscheinen wird. Tokyopop.de wird nicht müde zu sagen, dass die Vorbereitungen auf vollen Touren laufen und der erste Band im Sommer erscheint. Selbstverständlich werden auch diese in meine Bibliothek wandern.
Über das Cover hatte ich mich schon im dortigen Forum ausgelassen, da ich das gewählte Design einfach nur unpassend finde, aber nunja, auf den Inhalt kommt es schließlich an 🙂
Laut Angaben sollen es insg. 12 Bände werden, aber über den Erscheinungszeitraum wird nur spekuliert. Da heißt es Abwarten und Tee trinken.

Da dies mein erstes, nicht technisches Buch ist, wird sich zeigen, wie oft ich zum Langenscheidt greifen muss, und ob ich den komplizierten, politischen Pfaden folgen kann. Schon im Anime sind sie sehr verwirrend, zumal die Namen und Hierarchien für Menschen aus den westlichen Gefilden schwer zu merken sind.

Wie dem auch sei, ich bin froh darüber endlich mehr über die Geschichte von Yoko und der Parallelwelt zu erfahren. Im Anime sind viele Handlungsstränge offen geblieben und bedürfen einer Weitererzählung. Doch ärgerlicherweise wird auch am Ende der vermutlich 12 Bände, nicht alles erzählt werden. Die japanischen Originale haben ein offenes Ende und sind vom Erfinder dieser Welt, rund um die chinesischen Mythologie, Fuyumi Ono, nicht fortgeführt worden. Wir können daher nur unser Bestes hoffen, dass die Novellen auch hier gut angekommen und eine Fortführung bewirken.

Amazon US Fassung

Veröffentlicht unter Anime

3x Linux + IA64

Ein Kollege uns einen Termin bei HP verschaffen können und konnten so mal Linux auf Itanium2, aka IA64, installieren.
Da ich bisher aus einer Welt komme, bei der man dem Rechner bei Bedarf einfach den Stromstecker ziehen kann, fehlen mir noch so die Vergleichsmöglichkeiten, um den Coolness Faktor (HP oder, doch lieber Sun? 😉 ) bestimmen zu können.
Einfach mal nett finde ich ja die Remote Möglichkeiten, die Kisten aus der Ferne neustarten, herunterfahren etc. zu können. Ich meine damit diese ILO Boards. Wäre nicht übel, sowas auch in der Standard Intel Welt finden zu können (nativ).
Allerdings gelang es mir fast aus dem Stand, zwei von den ILO Boards so zu bearbeiten, dass die Live Konsole nicht mehr funktionierte. Nur nach einem „XD -reset“ war die volle Funktionalität wieder vorhanden 🙂

Als Linux Varianten standen CentOS, Debian Testing und SLES10 zur Verfügung. Die erste Hürde die zu nehmen war, bestand darin die Kernel Meldungen und Co., auf das ILO Board zu lenken. Denn nach dem „Extracting Kernel“ war nichts mehr zu sehen.
Für solche Fälle geht der geneigte Admin natürlich her, und setzt noch ein „console=ttyS0“ als Startoption dahinter. Ich, mit meinem CentOS, konnte die Installation dann beginnen, während die Anderen noch am probieren waren.
Ich kann euch sagen, der CentOS Partitionsmanager ist eine einzige Krankheit auf der ILO Live Konsole. Es ist nämlich nicht ersichtlich, welche Option man nun gewählt hat. Sei es für LVM, RAID (ich wollte es einfach mal testen) oder Dateisystem. Sehen kann man es erst, nachdem man den OK Knopf gedrückt hat.
Debian ist da wesentlich besser, aber …. siehe gleich weiter unten.

Wie gesagt, console=ttyS0 tat bei mir, bei den Anderen jedoch nicht. Da wurde am ILO gedreht, Google durchforstet, PDF Dokumente gesichtet, (…), kurz, es half alles nichts. Ich nahm mir inzwischen die Debian CD-Rom und probierte es auch. Die Option „console=hcdp“ half ein wenig, zumindest bis zum „Net: Reg ….“ der Kernel Meldungen, danach tat sich auch dort nichts mehr und ich bekam die Probleme mit der Live Konsole. Der Kollege nebenan probierte diverse Optionen mit seinem SLES aus, und nach etlichen Versuchen und Mutmaßungen, tat es ein simples „console=ttyS3“ . Getestet hatten wir 0,1,2,4 aber eben nicht die 3 … Tja, muss man einfach so hinnehmen 😉

Als auch diese Hürde fiel, war auch SLES10 recht zügig installiert, allerdings hing ich mit meinem Debian immer noch fest.
Die Partitionierung und Co waren zwar überhaupt kein Problem, aber der letzte Schritt, elilo installieren, wollte einfach nicht gelingen. Der Installer hat sich einfach geweigert, mit einer nichts sagenden Fehlermeldung. Da es aber auch schon recht spät war, mein Unterbewußtsein mich des Nachts alle 1 1/2 Stunden auf die Uhr schauen ließ, um ja nicht zu spät aufzustehen, mein Frühstück den Toaster nicht verlassen hat, weil mein MAC schon wieder 10 Minuten hinter her hing (NTP ging nicht, weil der Router sich nicht mehr einwählen wollte …), war der Wille nicht mehr allzustark, das Problem noch zu lösen.

Nunja, es war auf jeden Fall die Erfahrung wert und ich kann mit Fug und Recht behaupten: Ich habe Linux auf IA64 installiert 🙂

Achja, und eine EVA habe ich auch endlich mal gesehen. Mit EVA verband ich alles mögliche. Frauen-Sachen, Neon Genesis Evangelion, EVA im Elektrobereich, aber bestimmt keinen Datenspeicher, neudeutsch – Storagecenter – .

Veröffentlicht unter Linux