15euro/Stunde

So versucht die Telekom also ihre Geschäftsergebnisse wieder aufzubessern. Mit 15 Euro pro Stunde (für Hotspot) mit der Kreditkarte (laut Hotelauskunft) Die spinnen doch!

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IC nach München

Ich sitze hier aktuell (16:59) im IC nach München, mit meinen Ipod voller Anime Soundtracks, und tippe so vor mich hin. Gerade stieg ein Mädchen, so um die 17, in Ulm aus, welches einer seltsamen Religion oder Sekte angehören muss. Denn diese legen den Mitgliedern wohl schwere Regeln auf. Eine davon muss lauten:“ Füge deinen Armen so viele Schnittverletzungen zu, wie möglich, wobei Symbole und Initialen eingebracht werden müssen“. Sie hatte ihren linken Unterarm mit einem, etwas kantigen, Herz verziert und mit dem Buchstaben „L“. Womöglich der Anfangsbuchstabe der, ich nenne es mal, Sekte. Des weiteren war auch ihr rechter Unterarm mit dieversen Mustern versehen. War sicher schmerzhaft.

Aber auch ihre Ohrringe hätten jedem Bullen (die trierische Gattung) die Show gestohlen. Nicht nur das, sie trug sogar zwei davon, pro Ohr versteht sich, die ineinander verkeilt waren. Grausame Regeln, kann ich da nur sagen.

Meine zaghaften Versuche ein wenig Konversation zu betreiben trugen keine Früchte. Mag sein, dass meine Buchlektüre nicht eben dabei half. Las ich doch „Artemis Fowl, das Fanbuch“.
Doch ebenso könnte ihr Schnupfen ihre Laune ein wenig betrübt haben. Immerhin erfuhr ich, dass sie nur noch ein paar Mal nach Ulm fahren muss, da sie nun nach Darmstadt zu Ihrem Vater zieht. Vermutlich hat ihre „Organisation“ dort eine Zweigstelle eröffnet, was ihr diesen Schritt zu erlauben vermag. Nicht wirklich etwas, das auf die Touristenkarten gehört. Nun, suhlen wir uns in Unwissenheit und hoffen wir, dass diese kein Gehör bei den Darmstädtern finden.

Mittlerweile haben wir „Günzburg“ hinter uns gelassen, und die Dämmerung legt sich über das leicht mit Schnee bedeckte Land. Es dünkt mich: es könnte kalt in München sein.

Der IC schleppt sich nun, warum auch immer, in Schleichfahrt zwischen den Hügeln hindurch. Ich kann nur hoffen, mein Hotel ist nicht allzuweit vom Bahnhof entfernt.

Da mir nun kein Text mehr einfällt, werde ich nun einfach mal mein „Einführung in Perl“ schnappen und das eine oder andere ausprobieren.

Diesen Text haben wir vorab für Sie aufgezeichnet

Ansichtssache

Eigentlich sollte ich mir aufschreiben, was ich alles bloggen will. Wird Zeit mir einen Memory Doppler zu holen, alla Mnemonic.

Gestern hab ich mir meine Brötchen bei meinem Bäcker des Vertrauens geholt, kam mir eine etwas tatrige Damen entgegen und murmelte einiges vor sich hin. Die Verkäuferin erschien ein wenig aufgebracht, obwohl, nein, das Wort ist nicht passen; etwas fassungslos, ja das beschreibt es besser. Den Grund nannte sie mir gleich: Die tatrige (70>) Dame wird wohl vom Sozialamt umgezogen werden, und zwar in eine Gegend in der nur „Türken und das ganze ausländische Gesocks“ wohnt. Damit ist sie wohl alles andere als einverstanden.
Da ich solche Sache nicht zum ersten mal höre, war ich eher darauf fixiert, welches Brot ich denn diesmal nehmen würde, denn auf solch ein Gespräch, kam dann der Grund für diese Fassungslosigkeit: Sie ist selber Ausländerin und kommt aus Serbien, also die tatrige Dame, versteht sich. Über die Ausländer meckern, aber selber einer sein …

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SpamKarma

Ich glaube, ich muss dem SpamKarma Typ mal eine Spende rüberkommen lassen. In den letzten 3-4 Tagen sind über 200 Spameinträge abgefangen worden.

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IBM Thinkpad z60m – Kleine Anleitung

Ich habe mal eine kleine Anleitung geschrieben, wie man das Gerät mit dem Fingerabdruck Sensor, verschlüsseltem /home und so weiter, installieren kann. Für die Grafikkarte habe ich den Treiber von ATi genommen, da ich auch mal das eine oder andere Spiel zocken will 😉 Allerdings geht das mit dem Verlust von Suspend to Ram etc. einher.
Statt einer Passphrase für /home, wird ein Schlüssel von der SD-Karte gelesen. Das bedeutet, solang das Ding da nicht drin steckt, kommt keiner auf meine Daten.
Komplett „/“ zu verschlüsselt, erschien mir zu paranoid. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Allerdings wird auch die SWAP verschlüsselt.

Nicht ganz so witzig fand ich: Als alles lief und ich die SD-Karte entfernte und einen reboot einleitete und danach die Karte wieder reinschob, hat sich der Kernel geweigert, diese wieder zu akzeptieren. Das hatte dann natürlich zur Folge, dass ich nicht mehr an meine Daten kam :-/

Es half einzig, den Kernel auszutauschen. Nun läuft ein 2.6.19. Das nächste Problem bestand dann im reinstallieren des ATI Treibers. im 2.6.19 gibt es keine config.h mehr. Die will aber der ATI Treiber zum übersetzen haben. Also muss man diese Datei neu erstellen:

 # vi /usr/src/linux/include/linux/config.h
#ifndef _LINUX_CONFIG_H
#define _LINUX_CONFIG_H
/* This file is no longer in use and kept only for backward compatibility.
 * * autoconf.h is now included via -imacros on the commandline
 * */
#include 

#endif

Danach klappt es auch mit dem kompilieren wieder.

Die Anleitung ist noch nicht fertig. Es fehlt noch der Ganze „Wie halte ich das Ding mit dem Akku schön lang am Laufen“ – Kram. Der wird dann die nächsten Tage folgen, denke ich.

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Nur nicht den Finger verlieren …

Heute, zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang (Biene Maja läuft wieder um 6uhr), habe ich mich mal ein klein wenig näher mit dem z60m befasst. Da die Webseite, die Debian Pakete für die BioAPI anbietet, wieder verfügbar ist, habe ich mal meinen Fingerscanner eingerichtet. Das verlief alles recht schmerzlos und funktioniert. Statt meinem Passwort am GDM, oder Xscreensaver einzugeben, reicht es nun meinen Finger über den Scanner zu ziehen. Das wird dann über PAM erledigt.
Soweit so gut. Das Problem ist aber: Gnome Programme wie der Schlüsselbund Manager, oder auch Programme wie pinentry* wollen nachwievor ihre Passwörter selbst verwalten. Ich habe beim stöbern nichts entdecken können, um auch diese Programme sinnvoll mit dem Scanner zu kombinieren.

Als nächstes steht auf dem Plan /home zu verschlüsseln. Statt eines Passwortes wird der Schlüssel aber auf einer SD-Karte gespeichert. Denn ich habe nämlich den Kartenleser erst sehr viel später entdeckt. Da ich noch eine 256MB Karte habe, ist dies ein optimaler Ort. Wenn ich nicht unterwegs bin, bleibt die Karte drin, ansonsten wird sie einfach entfernt. Ein wenig Disziplin werde ich dafür noch aufbringen können 😉

Was mich nun auch noch Stunden gekostet hat: Ich wollte beryl mal zum Laufen bringen, um ein wenig fasziniert auf diesen Cube schauen zu können. Klar, angeben wollte ich damit auch ;-), aber es funktioniert nicht. Beryl will die Composite Erweiterung der Grafikkarte habe. Schalte ich die aber ein, schaltet ATI den DRI Modus aus. Somit ist OpenGL lahm gelegt. Das irritierende dabei: Etliche Anleitungen mit genau diesem Laptop erklären genau das. Ich weiß nicht, was die da am Laufen haben, aber flott kann es garantiert nicht sein. Insbesondere wenn es um Filme abspielen etc. geht, soll es massive Probleme geben. Ich habe es daher mal aufgegeben, und bin froh darüber, dass OpenGL funktioniert.
Der Witz: Installiert man das „Ubuntu linux-restricted-modules“ Paket, funktioniert OpenGL und DRI exakt bis zum Reboot. Danach verschwindet das fglrx Kernel Modul von der Platte. Einfach so.

Bis ich das herausgefunden und nachlesen (Link verschlampt) konnte …
Nun laufen die „neusten“ ATI Treiber und ich kann Xscreensaver endlich mal wieder genießen.

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Paypal, oder auch: Nun wird die Kuh gemolken

Ich habe ja nicht schlecht gestaunt, als ich die Nachricht von Paypal erhalten habe. Danach wird es für den Empfänger teuer, wenn er die Gebühr nicht aufschlägt. Paypal verlangt nun vom Betrag 1,9% Zinsen und dazu nochmal eine Gebühr von 35¢ . Aber das war ja voraus zu sehen. Der Euter ist nun prall gefüllt. Nun kann man die Melkmaschine anschließen und zapfen …

Ich will nicht wissen, was die schon mit den Zinsen verdient haben.

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Goodbye Schlund

Wir alle haben es schon befürchtet, gestern habe ich es am eigenen Leib zu spüren bekommen.
Einige gute Kunden (meiner alten Firma) haben sich dazu entschlossen, ihre Webseite und den E-Mail Verkehr auf unseren Server zu verlegen, weil die Firma eben besser auf spezielle Wünsche reagieren kann. Das rüberziehen vom alten Provider, war meistens sehr schnell von statten gegangen. Es hat gereicht im Schlund Interface einfach auf „Bestellen“ zu klicken, dann „Reseller“ und die Auswahl der Kundendomains. Der Kunde hatte eine eigene Vertragsnummer, und die Domain gehört ihm. Der Vertrag selber wurde aber unter unsere Kundennummer geführt und wir konnten den Vertrag entsprechend Konfigurieren. – Das war einmal –

Seit Schlund vollkommen in 1und1 aufgegangen ist, wurde das sehr bequeme Interface durch die von 1und1 ersetzt. Der Chef und ich haben eine Stunde gebraucht, um zu erfahren, dass es diese Möglichkeit, den Kunden bei uns mit einzubinden, schlicht nicht mehr existiert. Dazu waren allerdings vier Anrufe, drei Frauen und ein Rückruf nötig, um diese Information zu bekommen. Die Kostenlosen Nummern von Schlund werden nicht mehr aufgelistet, sollen aber angeblich irgendwann wieder erscheinen.
Die Damen haben mir alle berichtet, dass wir nicht die einzigen sind, die das beklagen. Auch die Damen (und damit die Mitarbeiter von Schlund) sind ebenfalls sehr betrübt darüber. Aber was zählen schon Kundenwünsche …

Würde die Hardware noch so zuverlässig laufen und wäre mir die Serielle Konsole nicht so wichtig, ich glaube, ich würde dem Chef raten, den Provider zu wechseln. Aber das wäre wiederum mit nicht unerheblichen Aufwand verbunden …

Schade Schlund, wir haben uns mal so wohlgefühlt bei Dir, googdbye Service …

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