Orthografie, Satzstil und Grammatik zum Gruseln

Lehreralltag in einer Berufsschule

Fünf Uhr, der Wecker reißt mich unsanft aus dem Schlaf. Der Wetterbericht verkündet schönes Wetter. Dem reibungslosen Tagesstart als Lehrer an einer berufsbildenden Schule, mit den Fächern BWL, Datenverarbeitung, Büroorganisation, Englisch und Chemie, dürfte somit nichts im Wege stehen. Deshalb schnell die üblichen Dinge des Morgens erledigt, der Zug wartet nicht.

Unbedingt lesen!

Seine letzten Worte:

[...]
[highlander] Genau: 16MBit gibt es mittlerweile für lau zu haben, aber mich ärgert der schmale Upload. 
Da könnten die ruhig noch ein paar MBit drauflegen.
[martin_talk] *braucht kein schnelleres Internet, sondern einen schnelleren DVD-Brenner...*
[highlander] Da kannst du auch gleich deine Daten in einen Schredder werfen ;-) Geht viel schneller 
und du musst nicht erst 1-2 Jahre warten um zu merken: Upps, CRC Lesefehler
[martin_talk] Ich hab da bisher eigentlich keine Probleme gehabt.
[martin_talk Hahaha!
[martin_talk] "Die Überprüfung des Brennvorgangs ist fehlgeschlagen."
[highlander] :-D
[martin_talk] Berühmte letzte Worte.

Sie haben gewonnen

Das Telefon klingelt, Nummer kannte ich nicht, war aber aus der Umgebung:

me: „Frohe Weihnachten, nachträglich!

er: „Danke, Ihnen auch!

er: Legt das Telefon auf

Ein wenig verdutzt, schaue ich nach, wem die Nummer gehört. Keinen den ich kenne, überlege zurück zurufen, belasse es aber dabei.

Es vergehen etwa 10min, das Telefon klingelt erneut, selbe Nummer:

me: „Was kann ich für Sie tun?

er: „Herzlichen Glückwunsch, sie haben bei Jockl(?) Gewinnspiel tausend Euro gewonnen

Viele Wörter waren in wenig unverständlich, denn 11-13 Jährige Jungen haben schließlich noch kein „Direkt-Marketing/Aquise“ Studium absolviert, um sich entsprechend sauber artikulieren zu können und denKunden gleich bei der Stange zu halten.

Ich bitte ihn, nocheinmal seinen Satz aufzusagen, doch ein wenig langsamer:

me: „Ok, und jetzt noch einmal, aber langsamer

Man hört ein schlucken und ich fühle deutlich, wie er sich das eigentlich anders vorgestellt hat. Aber er nimmt seine Reserven an Mut zusammen, die er für den Notfall hat, und spricht seinen Satz noch einmal, langsamer…
Mir fallen auf Anhieb tausend Möglichkeiten ein, sein Spiel ein wenig zu verdrehen, aber ehrlich wie ich bin …:

me:“Das ist ja alles sehr interessant, aber bevor du solche Telefonspielchen machst, solltest du dafür sorgen, das deine Rufnummer nicht angezeigt wird.

Ich reime mir noch zusammen, wie sein Vater mit Vornamen hieß und wo er wohnt, sichtlich geschockt, stammelt er etwas unverständliches vor sich hin. Währenddessen rufe ich die Rückwärtssuche noch einmal auf:

me: „Ah, sorry, dein Vater heißt natürlich mit $Nachname richtig und er wohnt in $Ort in der Straße $Straße $Nummer

me: „Ich kann natürlich bei Dir vorbeischauen und mir meinen Gewinn gleich holen, sind nur 10minuten, dann bin ich bei dir

er: „Bitte nicht, sagen sie es auch nicht meiner mom (mam, mama, war zu undeutlich ..)?

Ich lasse ihn noch ein wenig zappeln, bis er sich dazu entschließt schnell aufzulegen 😀 Ich könnte ihm natürlich einen Besuch abstatten, aber ich hege den Verdacht, das dies sein letztes Telefonspielchen war 😉

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timing ist alles

Es hätte nicht besser klappen können. Pünktlich am Freitag, an dem ich die Geschenke erwarb, fing ich mir eine Erkältung ein. Was mit anfänglichem Kratzen der Stimmbänder anfing, hat nun ihren Höhepunkt erreicht :-/ . Husten, Heiserkeit, Schnupfen, alles vom Feinsten. Yeah, so wie ich es am liebsten habe, pünktlich zur Weihnachtspute, von Mama. Da hilft nur, alles in einer Tupperdose zu packen und einzufrieren, bis die Geschmacksnerven vom Urlaub zurück sind. …

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Hoffung

Santa Claus


Höre nie auf zu träumen, denn sie sind die Quelle der Hoffnung


Quelle: Kalender meiner Tante, für meinen Onkel 🙂
Bildquelle: Link

Frohe Weihnacht euch allen !

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Zitat

bwangel: den glauben kannst du dem menschen nehmen, du darfst ihm nur nicht die musik nehmen dann geht er zu grunde

Quelle IRC

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Haben (Linux) Geeks eine Aura?

Was für eine provokative Frage 🙂 Heute fand die Weihnachtsfeier meines Arbeitgebers statt. Normalerweise gehören derartige Zusammenkünfte eher zu der Sorte von Pflichtterminen, die man wahr nehmen muss, auch wenn kein wirklicher Bedarf seitens der Mitarbeiter daran besteht. So zumindest meine (schlechte) Erfahrung. Doch diese hatte etwas seltsames ( nein, es war nicht das Essen, das war ausgesprochen gut) an sich. Diese Treffen gehören zu den sehr seltenen ihrer Art (hab ich mir sagen lassen), bei der fast alle Mitarbeiter, aus allen Ecken Deutschlands, sich zusammenfinden. Das wirklich interessante daran war: Menschen, die ich nie zuvor gesehen, geschweige denn mich mit ihnen unterhalten habe, kommen mir sehr vertraut vor. Ich könnte bei einigen darauf schwören, sie schon von irgendwo her zu kennen (was schon geografisch fast ausgeschlossen ist). Mein Vorgesetzter bei der Linup, der Horst, frug mich am Ende meines Vorstellungsgespräches, ob wir uns denn schon getroffen hätten. Nach dem Ausschluss diverser Möglichkeiten, konnte wir dies recht sicher verneinen, und doch, irgendwas vertrautes liegt dazwischen. Heute, bei der Feier, wurde ich in diesem Gefühl bestärkt. Das Einzige was uns verbindet ist der Gedanke, den Open Source mit sich bringt, und, das darf man ja nicht vergessen, die Hingabe zu Linux. Ich glaube, diese Vertrautheit basiert genau darauf. Gleich und Gleich gesellt sich gern, so spricht der Volksmund.

Als mich mein Chef (DER Boss) mich als Neuling vorstellte, durfte ich ein paar Sätze sagen. Da drückte ich in Worten aus, was ich schon länger empfand, das meine Entscheidung, zur Linup GmbH zu wechseln, gut und richtig war. Hier kann ich endlich mit anderen Fachsimpeln, auf einer Ebene, die mir sonst nur die PUG.org ermöglichte. Desweiteren bereitet es mir mehr Spaß, als ich es zuerst vermutet hätte, anderen Linux näher zu bringen.
Nunja, die Firma hat wohl eine Menge erlebt und viel durchgemacht. Doch, ich hatte das Glück in einer Zeit dazu zustoßen, in der eine Aufbruchstimmung herrscht. Der OS-Markt wächst rasant und besonders alles rund um die Virtualisierung, wofür ich mich besonders interessiere. Interessant, oder besser, amüsant, der Kollege den ich unterstützen soll, ist ein waschechter Berliner 🙂 Mit einem Berliner Wurzelwerk fällt es mir nicht schwer, ihn auf Anhieb sympathisch zu finden 😉

Das neue Jahr wird mit Sicherheit ein sehr spannendes werden und ich freue mich sehr darauf …

SLES10 und andere Sachen

Da mein Arbeitgeber mich zur Novell Prüfung angemeldet hat, komme ich nun nicht mehr um eine SuSE Installation herum.
Also der erste Eindruck, vom SLES10, ist ganz ordentlich. Die Menüs sind aufgeräumt und durchdacht. Man kann nun auch endlich in den Config Dateien selber editieren, ohne das yast diese wieder überscheibt. Egal. Was ich aber nicht verstehe, ist die Partitionsaufteilung während der Installation. Wo früher die Platte in tausend Stücke zerteilt wurde, wird heute nur noch gnadenlos eine verwendet (von der Swap mal abgesehen). Ich mein, für eine WKS O.k, auch wenn selbst da /home eine eigene sein sollte, aber auf einem Server? Also das kann ich nun wahrlich nicht gutheißen.

Was recht flott funktioniert hat, war die Einrichtung für die Remote Installation. Mit PXE, NFS und DHCP, kann ich so SLES Rechner über das Netzwerk installieren. Zu dumm, das der Vmware Server den gesamten Rechner mit ins Jenseits zieht, sobald in der zweiten Instanz die Platte formatiert wird, bzw, ein größerer Plattenzugriff erfolgt. Unter Kubuntu habe ich Vmware installiert und wollte dort meine zwei SLES Server haben. Während der eine läuft, lässt der Zweite mein komplettes System stehen. Ich weiß nicht, ob es am 2.6.19.1 Kernel liegt, od. an dieser „geilen“ HP Maschine :-/ Kaum ausgepackt, durfte ich schon an die Innereien, weil das Stromkabel nicht (richtig) auf das Mainboard gesteckt wurde. Kubuntu habe ich nur mit der Maus installiert (was für eine c/p Orgie), da das Keyboard tot war (auf der es sich, nebenbei bemerkt, beschissen tippt). Ich musste zuerst in den Single booten, dann erst in den Fünfer. Mit 2.6.19.1 hab ich das Problem nicht.

Ich werde heute abend besser mal ein Memtest laufen lassen …

– No subject –

Nach überaus anstrengenden Tagen, habe ich es am vergangenem Donnerstag doch tatsächlich noch geschafft, mich in Kino zu schleppen. Nein, nicht um die wunderbaren Hinweise zu lesen, man möge doch bitte in das Kino gehen, und die ach so böse Piraterie nicht unterstützen; nein, ich wollte mir Eragon ansehen. Das dieser Film eine Enttäuschung sein würde war mir bereits klar, als feststand, die Bücher würden verfilmt werden. Ein zweites böses Omen sah ich in Heidelberg. Ein junges Pärchen stand vor einer Reihe von Büchern im Bücherladen des Bahnhofs, und waren im Begriff, sich die „neue Ausgabe“ von Eragon zu kaufen, bzw. schlimmer – zu verschenken. Sie erkennt man leicht an dem Filmcover, welches das Buch ziert. Doch das Glück war auf ihrer Seite und ich konnte sie davor bewahren, es zu erwerben. Stattdessen drückte ich ihnen die Original Ausgabe in die Hände. Auf die Frage, woher ich es denn wüßte, antwortete ich meinerseits: “ Ganz einfach, ich kenne dieses Buch nicht“. Da sag noch einer, Vorurteile könnten nicht auch mal nützlich sein.
Um mal wieder auf den Film zurückzukommen – er war grausam. Nun wusste ich, warum es eine neue Buchausgabe gibt. Der Film hat bis auf Namen und Drachen, mit den Büchern nicht das mindeste zu tun. Traurig, traurig. Also, meine Liebe Leser, meidet ihn. Es sei dann, ihr gehört zu den selben Menschen wie ich, die sich erst einmal die Fingern an der heißen Herdplatte verbrennen müssen, um es zu glauben, obwohl uns die Mutter davor gewarnt hat. Einiges ändert sich eben nie.

Nach vielen Stunden eines erholsamen Schlafes, habe ich meinen Draytek 2200plus, gegen den Linksys 54G ausgetauscht. Warum auch immer, der Draytek hat irgendwie gezickt. Die DNS Antworten ließen größtenteils ewig auf sich warten, obwohl, es könnte auch Arcor daran schuld tragen … egal, dank dnsmasq auf dem Linksys, flutschen die Request wieder. Ein völlig neues Surf- Gefühl.

Amarok wurde auch ein wenig getätschelt und säuft nun nicht mehr ganz so häufig ab. Doch mal unter uns, Amarok ist ein Desaster was die „benutzerfreundliche“ Oberfläche angeht. Da sind teils so viele Dinge, soetwas von unlogisch, dass ich glatt ein Handbuch gezückt hätte. Aber vielmehr stößt mir auf: MySQL wird als Backend verwendet (sqllite war grottenlangsam), aber nur unzureichend davon Gebrauch gemacht. Ich wollte meine Playliste als HTML exportieren. Kein Thema sagte ich mir, einfach ein paar SQL Abfragen erstellen und dann nach HTML exportiert. Von wegen, die Abspiellisten werden in einer _lokalen_ XML Datei gespeichert. Es existiert zwar eine Tabelle ‚playlists‘ soll aber angeblich nur für „smart“ Playlists genutzt werden. Was das heißen soll – keine Ahnung.

Achja, die Trilogie – Der Drachenbeinthron – habe ich nun endlich durch. Ein ausgeglichenes Ende, doch die eine od. andere Träne bahnte sich dennoch ihren Weg durch die Kanäle. Soviele starben, vor allem um … tat es mir leid. Er hatte noch so vieles vor sich. Und sie erst, doch sie starb wenigstens im Frieden, hatte nun endlich alles hinter sich und war .. glücklich. Ja, das war sie wohl. Doch die Überraschung am Ende war wirklich genau das, was ich gebraucht habe, um mir doch noch ein leichtes Lächeln abzuringen, wenn auch ein melancholisches.

Nun greife ich endlich zu „Der Name der Rose“. Ich habe es bisher aufgeschoben, da recht viel Latein darunter ist. Aber zwischen Latein und der Sprache der Gartenkinder ist nun kein wirklicher Unterschied – beide sind mir fremd.

Was ich vergaß zu erwähnen: Ich wünsche meinem Freund Andreas und seiner Familie viel Glück. Sie haben den Schritt gewagt, ihr Haus verkauft und nun ein Neues, fern der Heimat, gekauft. Nun müssen sie nicht zum Ikea, um ein wenig von der schwedischen Luft zu atmen. Es reicht, wenn sie vor die Haustür gehen 🙂 Ich wünsche mir für euch das Beste. Ich hoffe, ihr habt da auch Internet 😉

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Songs, zum heulen schön

Ich bin mal wieder dabei meine LaTeX Folien zu erstellen. Während dessen läuft Amarok und dudelt meine Anime Musik rauf und runter. Es gibt darunter ein Lied, welches er sehr häufig abspielt. Es stammt aus dem Opening (Titel Musik) von dem Anime Gunslinger Girl und ist tottraurig. Der Titel The light before we land stammt von den Delgados und ist in englisch. Hier kann man ihn man anhören.

Aber um wieder zurück zum eigentlichen Bloggrund zu kommen; ich könnte bei diesem Titel jedesmal an fangen zu heulen, da mir dann die Erinnerungen vom Anime wieder hochkommen. Traurig traurig, kann ich nur sagen, wenn auch melancholisch wunderschön.

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