Plagiate – längst Massentauglich

Plagiarismus, Redundanz, Bläh-Rhetorik: Zur Krise der Kulturwissenschaften durch den Einzug des Copy/Paste-Paradigmas – Teil 1

via Telepolis

Also ich weiß ja nicht. Selbst in der Schule, beim alltäglichen abschreiben der Hausaufgaben (von den Mädchen bevorzugt, denn ihre Schrift war zu lesen), tat ich mich schwer damit, einfach Wort für Wort die Sätze abzuschreiben. Zumeist, wenn nicht gar immer, nahm ich nur die Gedanken auf, formulierte sie um und schrieb eigene Meinungen hinzu, bzw. flechtete sie sorgsam ein. Ein geübtes Lehrerauge konnte ein Plagiat sehr schnell entlarven.
Daher verstehe ich umso weniger, wie Menschen Arbeiten von anderen einfach so übernehmen können, die später die Höhe des Gehaltes massiv beeinflussen können.
Mir würde der Schweiß nur so aus den Drüsen strömen, käme jemand auf die Idee, mich über meine „(Doktor/Diplom-) Arbeit“ zu befragen und keine Antwort zu wissen, was ich ja selbst geschrieben habe(n müsste).

Also, Plagiate sind ein Fluch, in jeder Hinsicht.

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