billiger als billig

Ich hatte mich ja schon über 1und1 das eine oder andere Mal ausgelassen. Die IT&W Leser haben auch bestimmt das Debakel um den Managed Server mitbekommen. Jetzt zeigt sich auch, das nich nur wir Europäer das Problem haben. Eben United.

Mittlerweile sind bei uns fast 6 Monate verstrichen und wir zahlen immer noch für 2Mbit, haben aber nur 1Mbit anliegen. Alles die Schuld der Telekom heißt es. Gestern habe ich nochmal Versucht, jemanden an die Strippe zu bekommen, doch bis auf einem tut tut tut tut und von 3-4??? Kosten (99¢/min), bin ich nicht weiter gekommen.

1und1 gehört mittlerweile zu den miesesten Firmen, mit denen ich es bisher zu tun bekommen habe. Wer also schlau sein will, umgeht 1und1 (und vermutlich auch gmx) in einem weiten Bogen. Empfehlen werden wir diesen Provider nicht mehr.

Update:

Frau Schnatterliese hat es nun auch erwischt. Mal sehen, wie viele sich noch finden werden.

Veröffentlicht unter 1und1

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Hehe, hat ja lange genug gedauert 🙂

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Armes Ding, sucht Mann mit Macht

Ich glaube, so ließe sich die Geschichte von Eva Duarte am prägnantesten beschreiben. Wie? Ihr wisst nicht wen ich meine? Eventuell klingelt es bei: „Don’t cry for me argentina“ .Richtig. Die Rede ist von Evita, wie sie vom Volke genannt wird. Eine sehr nette Dame, lud mich ein, die Darmstädter Aufführung im Staatstheater zu besuchen. Evita gehört zu den Selbstläufern und ist daher permanent ausgebucht. Doch eine glückliche Fügung ermöglichte es, doch noch Karten zu erhalten 🙂
Da das große Schauspielhaus schon seit längerem umgebaut und renoviert wird, fand das Musical im kleinen Haus, einen Ort der Herberge. Das kleine Haus ist wirklich klein (aber irgendwie gemütlich) und bietet schätzungsweise 400 Personen Platz.

Da ich zuvor noch nie ein Theater besucht habe, wußte ich nicht so recht, was mich erwarten würde. Doch dank meiner Begleiterin, bekam ich Instruktionen und Informationen, sodass ich mich dementsprechend vorbereiten konnte. Speziell im Fall von Evita gab es einige Besonderheiten. Als Beispiel möge das Orchester dienen. Wie einige es sicher schon aus dem heimischen „Lichtspielhaus“ kennen, hat die musikalische Untermalung zumeist vor dem Zuschauer in der Mitte, in einer Senke seinen Platz. Doch aufgrund des opulenten Bühnenbildes und der sehr vielen Akteure, wurde es hinter die Bühne platziert. Aufgrund der sehr hohen Nachfrage, war schlicht kein Platz mehr, um alles auf der Bühne unterzubringen. Leider hatte dies auch seine Nachteile. Als Beispiel können hier die Streicher erwähnt werden, verloren sie doch an Farbe, was in einigen Akten doch sehr wichtig gewesen wäre. Dies gehört in die Kategorie: Kann man nicht ändern.

Das Stück selber war ein Quell‘ der Freud‘. Echte, menschliche Personen, die größtenteils glaubhaft ihren Charakter darstellen. Soetwas kannte ich bisher nicht.

Die Geschichte wird von Hinten aufgezäumt. Ein Trauermarsch (der Chor) zieht Rechts und Links vom Publikum der Bühne entgegen. Die Lichter sind stark abgedunkelt, bis auf ein dunkles Blau. Eine Kirchenglocke untermalt die bedrückende Stimmung. Minuten später tanzen mehre Paare, den Umständen entsprechend gekleidet, die Frauen verhüllt, im gekonnt südamerikanischen Stil. Das Volk trauert um ihre Evita. Einige Zeit später wird ein gläserner Sarg herabgelassen, beleuchtet, mit der verstorbenen Eva (Duarte) Perón darin.
Ab hier beginnt die Geschichte. Die gesamte Aufführung wird von einem Erzähler begleitet, der die Hintergründe erläutert und auch weitere Aufgaben übernimmt. Ich würde ihn als Gewissen mit sarkastischen Zügen beschreiben.

Wer die Geschichte kennt, weiß im ihre Theatralik, mit der oftmals historische Gegebenheiten interpretiert werden. So auch in diesem Fall. Nun gut, ist doch ein Vorwurf gegenüber Webber fehl am platze. Musicals sollen unterhalten und das tat Evita mit (bei mir) beachtlichem Erfolg. So wurde ein armes Ding vom „Lande“ mit genügend Ehrgeiz aufgezeigt, die Männer schneller wechselt sodass sich die Namen merken nicht lohnt, und in der Hierarchie immer weiter aufsteigt. Die zumeist böswillige Unterstellung erfolgreicher Frauen, sie hätten sich hochgeschlafen, ist in diesem Fall nicht ganz von der Hand zuweisen. Alles innerhalb einer sehr kurzen Lebensspanne (Sie wurde nur 33 und Starb an Krebs).

Die Geschichte führt weiter über das Kennenlernen des zukünftigen Staatsoberhauptes, den (Militär)Putsches bis hin zum Ziel Duartes, an der Spitze Argentiniens als Eva Perón . Drumherum wird auch noch aufgezeigt, wie Juan Perón das Volk mit Evas Unterstützung für sich gewinnt, die „Oberschicht“ missbilligend die Nase rümpft, über eine Frau die von der Straße kommt und nun die Macht innehat (mit Hilfe ihres Mannes), das Militär sich gegen Sie und ihren Mann stellt, und das Volk letztendlich Eva zu ihrer Heiligen stilisieren Dies alles in rund zwei Stunden.

Insgesamt war es ein beeindruckendes Werk, zumal die Darsteller und Chor, absolute Klasse waren, sowohl stimmlich, von den Kostümen als auch die Maske. Das Orchester konnte wie bereits oben angesprochen, nicht zu vollen Geltung kommen, doch auch hier sei ein dickes Lob angebracht.

Bei allem dem gibt es auch noch eine Kritik anzumerken: Ich habe 3/4 des Gesangs nicht verstanden. Der Gesang war zwar in deutsch, doch es hätte genauso gut spanisch sein gekonnt. Wurde mehrstimmig gesungen, oder besonders hoch, respektive tief, habe ich nicht ein Wort mehr verstanden. Das ich damit nicht allein stand, zeigte eine kleine spontane Umfrage um mich herum. Die Geschichte lebte größtenteils durch ihren Erzähler, der meist solo sang, als auch von ihren Bildern. Dies besserte sich erst in der zweiten Halbzeit, da das Orchester leiser und sich Eva/Juan in der mittleren Tonleiter bewegten.

Soviel zu meinem ersten Theaterbesuch. Das dies keine Eintagsfliege bleibt, ist bereits beschlossene Sache. Mal sehen, was noch so auf mich zukommt.

Eine tiefergehende Kritik über die Interpretation, finden sich hier und hier.

Ein besonderer Dank geht an meine Begleiterin, für diesen wunderschönen Abend 🙂

MacMini: Gentoo runter, Ubuntu breezy drauf.

Da ich mein Gentoo relativ selten gebootet habe (zumeist dann, wenn viel Konsolenarbeit anstand, oder Videos unter OSX einfach nicht flüssig laufen wollten), hielt ich das System nicht wirklich auf dem Neusten Stand. Ein emerge -Dpu world brachte zumeist eine ellenlange Liste mit fetten Paketen wie KDE, Firefox/Thunderbird, GCC etc. Mit anderen Worten, er müsste schon wieder die Nacht und einen Tag durchlaufen, zum kompilieren. Keine Lust mehr darauf. Auch wenn ich Gentoo nachwievor vor ein gutes Linux halte, aber kein Bock mehr zu warten.

Ich hatte mich schon auf Abstriche eingestellt, aber das war überflüssig. OK. Mit Firefox 1.0.7 durch die Gegend zu surfen ist nicht wirklich reizvoll, aber was solls. Ansonsten lief bei der Installation (bis auf ein kleines Detail) alles reibungslos. Sogar der Sound funktioniert.

Vom Handling her ist Ubuntu auf dem MAC sehr angenehm, könnte aber auch an dem Gig Ram liegen, dass er jetzt so smooth läuft 🙂 . Einzig das Neuzeichnen der Fenster bei schnellen Bewegungen ist nachwievor träge. Die ATI Treiber von XORG sind leider nicht wirklich schnell, was aber kein Vorwurf sein soll (und die Analog Ausgabe ist noch schlechter, als unter OSX. ATI müsste man dafür in den Arsch treten, das sie keine PPC Treiber anbieten.

Was mir unter Gnome nun noch fehlt, ist ein ??quivalent zu Itaf, einem Wecker, der jeden Morgen leise iTunes Rhythmbox startet und dann langsam die Lautstärke steigert.

Noch was, ich versuchte zuerst mein Glück mit einer Dapper Installation. Doch leider schlug schon das booten der DVD respektive CD fehl. Einzig die Live Variante ließ sich starten. Init warf mich dann immer in eine busybox und gab auf.

Grundverschlüsselung „Free“ TV

Noch vor ein paar Wochen hätte mir diese Meldung (die ja auch schon ein wenig angestaubt ist) die Schweißperlen ins Gesicht getrieben. Also nicht, weil das Kartellamt sich meldet, sondern wegen der Grundverschlüsselung. Denn nahzu jeden Tag gab es eine Serie, die ich gerne sehe, wie Crossing Jorden, CSI[*], NipTuck und was es sonst noch so gibt. Mittlerweile hat sich mein TV Konsum auf wenige Stunden in der Woche dezimiert. Es gibt  sogar Wochen, da läuft der TV überhaupt nicht. Noch vor einem Jahr unvorstellbar.

Doch dank der Bücher juckt mich die kommende Grundverschlüsslung nicht im geringsten. Und ich bin mir sicher, sie wird kommen. Aber zum einen laufen praktisch nur noch Wiederholungen und DSDSS/Jamba ist ein Grund, Fernsehen zu verbieten. Desweiteren sehe ich bestimmt nicht ein, für Werbung zu bezahlen. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Für jeden Werbspot der dann im „Free“ TV läuft, hast du bezahlt. Ob es monatlich nun 2??? wären, oder 10???, ist mir herzlich egal, ich zahle nicht einen Cent. Fehlt noch noch der Ausbau des Tuners im TV, dann lasse ich mich von der G-E-Z befreien und habe so noch mehr Geld für Bücher 🙂

Vergesslich …

yaboot bootet nicht von XFS
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so, hoffe das merke ich mir fürs nächste Mal.

Veröffentlicht unter Blubb

WordPress 2.0.1 installiert

So, wie man sehen kann, habe ich nun auch WordPress 2.0.1 installiert. 2.0 war mir einfach zu buggy und ich hoffe, das die gröbsten Schnitzer raus sind. Erstaunlicherweise funktioniert auch mein Jabber WordPress Plugin noch. Der Entwickler ist ja leider sang und klanglos aus dem Cyperspace verschwunden.

Bei Problemen gleich Laut geben.

Kam gerade rein

3DFX PCI Karte



Na kuckt euch an, was wir gerade reinbekommen haben. Eine reine 3dfx Karte. Man man man, das waren noch Zeiten. Diese Chips waren einfach die Besten auf dem Markt. Ok. der Glide Treiber hatte so seine Tücken, wenn es darum ging, Quake zum Laufen zu bewegen, aber wenn, dann kamst du aus dem staunen nicht mehr raus. 300DM habe ich damals für meine 3DMonster ausgegeben, doch dann wir waren die Kings (auf dem Schulhof im Odenwald).

Veröffentlicht unter Blubb