Postfix: Mails an „mailbox_transport = cyrus“ vorbeischleusen

Der Martin und ich, haben gerade daruber seniert (od. siniert?), wie es denn moglich ware, den
mailbox_transport = cyrus zu umschiffen. Das Problem hierbei, es werden zwei Mailserver verwendet, die je fur die selbe Domain
(foor.org) zustandig sind, allerdings einer intern (Firma) und einer extern (Internet). Der Externe nimmt die Mails entgegen und und reicht sie
an eine UUCP Spoolbox weiter. Der Interne holt sich die per UUCP ab.
Um mir die doppelte Kontenfuhrung zu sparen, ist der interne auch fur die Domain foo.org zustandig. So konnen die Mails direkt
einsortiert werden. Was aber, wenn man Mails an den Externen senden will und diese Accounts intern nicht existieren? Nun, im normalen Fall von
Postfix 2.x, wird dies Fehlschlagen mit:

Recipient address rejected: User unknown in local recipient table;

Der Grund ist einfach (aber erst hinterher). Postfix versucht diese Mails an den mailbox_transport weiterzuschieben. Cyrus sagt aber, den
Account gibt es nicht, also versucht Postfix den, gemas:

postconf local_recipient_maps
local_recipient_maps = proxy:unix:passwd.byname $alias_maps

lokal zuzustellen. Wenn es den dort auch nicht gibt, kommt es zu der oben genannten Fehlermeldung. Um es dennoch hinzubekommen, mussen zwei
Eintrage rein:


fallback_transport = smtp:[relay.extern.foo]
local_recipient_maps =

( Der Tipp mit dem fallback_transport, kam vom Martin 🙂 ..)

Das sorgt dafur, dass, wenn es keinen lokalen Account gibt, der fallback_transport zum Zuge kommt. Die Mail wird also an dem mailbox_transport
vorbei geschippert, da lokal keiner weis wohin damit, also gibt nur einen Weg. Blos raus mit der 🙂

In meinem Fall, konnte ich eine Mailingliste auf dem Externen einrichten, mit der Domain foo.org und auch uber den internen Server Mails an
diese senden, obwohl der interne auch fur foor.org zustandig ist.

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Darmstadter Weltuntergang

Eigentlich wollte ich ja uber die leckere und sehr grose Melone bloggen



Doch ich habe mir uberlegt, ein Weltuntergang, hier in Darmstadt, ist viel spannender…



und ich dachte mir auch weiter, ich lasse die Bilder sprechen, doch da
wuste ich noch nicht, was im Keller vor sich ging. Denn wahrend ich so im Netz surfte und das Gewitter genos, gab es Rufe von unten. Ich lief
also runter uns sah das Ausmas. Der Keller wurde geflutet, durch einen Ruckstau in der Kanalisation. Das Wasser sprudelte munter aus dem
Bodenablus.
Wir brauchten rund eine Stunde, um den ein Zentimeter hohen Pegel, auf ein minimum zu reduzieren. Bei rund 80 Quadratmeter, keine leichte Sache.
Doch hat Spas gemacht (zumindestens mir) konnte ich doch heute nochmal ordentlich Kalorien entwerten. 🙂

Der smarte Dicke, mit der Ukulele

IT&W schreibt:

Hawaii, zwei Uhr morgens. Milan Bertosa, ein junger Toningenieur, wartet in seinem Studio auf einen spaten Kunden, jemanden mit einem langen
Namen mit vielen Vokalen. Milan ist mude und will nach Hause, aber die Stimme am Telefon hat gesagt, es sei wichtig, und man brauche nur eine
halbe Stunde. Es klopft, und vor Milans Studiotur steht ein sehr fetter Mann mit einer sehr kleinen Ukulele.

Unbedingt weiterlesen.

Hort euch die MP3 an: >>Somewhere over the Rainbow<<

Zelten am Sorpesee V 0.3

Neu: Korrigierte Fassung, danke Marcus 🙂 .Es werden sicher noch die einen od. anderen Anderungen vorgenommen werden. Doch vom
Inhalt, wird sich nicht andern.

Wie ich ja bereits ab anklingen lassen, stand mir ein Interessantes Wochenende bevor. Auf geht’s.

Freitag:

Die Ruckfahrt vom LinuxTag verlief anfangs recht angenehm. Es gab zwar einige Ruckstaus durch die A66, die Wartezeit hielt sich doch in Grenzen.
Ab Frankfurt Westkreuz (A5) jedoch, gab es einen Stau von ca. 10-15km. Wodurch dieser verursacht wurde, blieb bis heute ein Geheimnis. Es war
auf jeden Fall nicht sonderlich prickelnd. Zwar hatten wir nur 31C und ich konnte die Leute mit ihren Klimaanlagen nur bedauern, doch die
Wartezeit betrug uber eine Stunde. Da es sinnlos gewesen ware vorher noch einzukaufen, wollten wir dies in Unna (bei Dortmund), nachholen. Dazu
musste ich jedoch vor 20:00Uhr da sein. Durch den Stau, geriet der Plan doch ein wenig ins wanken. Ich hatte noch rund 200km
vor mir. Einzige Losung, ich musste ein wenig mehr Gas durch die Rohre jagen, als Ursprunglich vorgesehen. Nunja, ich kam um Punkt 19:30 Uhr,
bei meinem Freund Marcus an. Naturlich nicht, ohne mich vorher noch zu verfahren, und zwar genau dort,
wo ich mich schon vor zwei Jahren zuvor verfuhr. Wie gut, das ich im Verfahren schon so routiniert bin. Jahrelanges Training. Mit mir lernt man
die Welt kennen 🙂 .
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Windows: Laufwerksbuchstaben? Wozu?

$Kunde bekam eine Raid Speichererweiterung. Am Freitag hat $Chef die Daten auf den neuen Laufwerksbuchstaben
F:\ verschoben. Heute ist der Arbeitsplatz der Meinung, es gibt uberhaupt kein F:\ . Dumm nur, das wir ihn uber die
Datentragerverwaltung sehen konnen …. Und um es noch spannender zu machen, uber \server\daten last sich das, nicht vorhandene, Laufwerk
ansprechen…

Kurzer Tripp, zum LinuxTag

Am Freitag bin ich schnell nach Karlruhe gefahren, mit dem primaren Ziel, CaCert und dem Heise Stand
einen Besuch abzustatten. Bei beiden wollte ich mich verifizieren lassen, fur meine Zertifikate und PGP Schlussel. Doch nur ersteres war von
Erfolg gekront. Denn wahrend CACert sich auch mit dem Fuhrerschein zufrieden gab (Perso wurde dennoch gern dazu genommen), blitzte ich beim
Heise Stand ab. Der Herr traut der Fuhrerscheinbehorde nicht, da diese die Personalien nicht genau uberpruften. Er habe schon zuviele
Spitznamen als Eintrag gesehen. Mein Perso akzeptierte er nicht, weil dieser 2003 abgelaufen ist. Tja, Pech gehabt, argerlich, aber
kann man nichts andern.
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Du bist suchtig nach Gentoo wenn …

    du bist suchtig nach Gentoo wenn deine Kinder nicht geboren, sondern emerged wurden
  • ..und du vorher versucht hast uber USE-Flags das Geschlecht zu bestimmen
  • und du beschwerst dich in deren pupertat warum du nicht gleich eine stage3 genommen hast
  • ein Psychiater soll dann rausfinden, welches von den CFLAGS zu so kaputtem Code gefuhrt hat
  • und deine frau beschwert sich schon beim bootstrap wegen der schmerzen
  • irgendwann wunderst du dich dann, dass dein Kind nicht dieselbe Architektur zu haben scheint wie du
  • deine Frau hat wohl cross-compilert

[via jabber]

SWR3 Sonderthema zu Ehren Zuse

Heute gab es diverse Sonderbeitrage zu Ehren von Konrad Zuse. In einem davon wurde gesagt, in 10 Jahren wird alles und jeder vernetzt sein. Hmm,
dachte ich mir. Das durfte aber dem Axel Springer Verlag uberhaupt nicht gefallen. Denn wenn jeder mit einem Hirn rumrennen kann, wer soll denn
noch die BILD Zeitung kaufen? Und uberhaupt, das heute DER IC Erfinder
gestorben
ist, daruber wurde kein Wort verloren. Dabei ware ohne ihn, der heutige Computer garnicht moglich.

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